BUGA 2023: Ausstellungskonzepte vorgestellt

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Eine Gondel der zukünftigen Seilbahnverbindung zwischen den beiden Ausstellungsgeländen ist bereits vorhanden. Foto: Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft

Im nächsten Jahr steht in Mannheim im Luisenpark und dem ehemaligen Militärgelände Spinelli die Bundesgartenschau an. Kürzlich folgten Gärtner, Floristen, Planer und Preisrichter aus ganz Deutschland und der Schweiz der Einladung der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) nach Mannheim und verschafften sich einen Eindruck über das künftige Ausstellungsgelände.

Leitthemen Klima, Umwelt, Energie und Nahrung

Traditionell bietet die DBG im Jahr vor der Eröffnung der jeweiligen Bundesgartenschau ein Treffen der Aussteller auf dem zukünftigen BUGA-Gelände an. Da der Startschuss in Mannheim im kommenden Jahr fällt, folgten rund 200 Aussteller der Einladung der DBG, um die beiden Ausstellungsgelände und das Ausstellungskonzept kennen zu lernen. In Mannheim werden im kommenden Jahr die vier Leitthemen Klima, Umwelt, Energie und Nahrung im Zentrum stehen und sich wie ein roter Faden durch die Ausstellung ziehen. Am 14. April 2023 werden an 178 Öffnungstagen insgesamt 2,1 Millionen Besucher erwartet. Das Gelände werde sich über die beiden Veranstaltungsorte Luisenpark und dem ehemaligen Militärgelände Spinelli erstrecken. Der Luisenpark sei laut DBG ein klassischer Stadtpark, den zahlreiche alte Bäume zieren, die Konversionsfläche Spinelli habe eine 62 Hektar weite „offene Mitte“, die besonders sonnig ist und sich positiv aufs innerstädtische Klima auswirken solle. Beide Gelände werden durch eine Seilbahn miteinander verbunden.

Konzepte für Luisenpark und Spinelli

Im Rahmen des Ausstellerbesuches wurde auch das gärtnerische Konzept durch Lydia Frotscher, Ausstellungsbevollmächtigte der DBG, vorgestellt. „Der Luisenpark hat botanisch bereits sehr viel zu bieten, daher wird der Großteil der gärtnerischen Ausstellungen auf Spinelli stattfinden“, so Frotscher. Dennoch werde im Luisenpark auf 1.000 Quadratmetern in unterschiedlichen Lebensbereichen der Staudenbeitrag angelegt, außerdem sind dort Rhododendren zu sehen. Auf Spinelli stehen 8.700 Quadratmeter für Wechselflorflächen zur Verfügung, die nach unterschiedlichen Themen gegliedert werden. Dahlien, Gemüse, Rosen und der Beitrag der Friedhofsgärtner mit 60 gestalteten Mustergräbern werden auf Spinelli zu besichtigen sein. Der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg (VGL) stellt sein Leistungsspektrum auf etwa 6.500 Quadratmetern in zehn Themengärten vor, zudem präsentiert sich der Bund deutscher Baumschulen (BdB) auf weiteren 1.500 Quadratmetern. Darüber hinaus sind 19 Hallenschauen in zwei Hallen geplant, eine davon widmet sich der Floristik, die zweite gartenbaulichen Themen. Zudem werden in der U-Halle Balkon- und Vertikalgärten gezeigt.

„Wenn einer zeigen, wie man aufblüht, dann die Gärtner“

„Mit einer Bundesgartenschau bringen wir Grün in die Städte. Aber wir bieten auch Lösungen, reagieren auf aktuelle Themen wie den Klimawandel“, sagt Jochen Sandner, Geschäftsführer der DBG. „Es ist unsere Aufgabe, Neues zu präsentieren. Wenn einer zeigen kann, wie man in diesen Zeiten aufblüht, dann sind es die Gärtner. Wir geben der Bevölkerung eine Perspektive – so wird das Leben lebenswert“, ergänzt Jürgen Mertz, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der DBG und Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG).