BUGA 2023: Grabzeichen zugelost

Veröffentlichungsdatum: , Sven Weschnowsky / TASPO Online

Unter den wachsamen Augen von Birgit Ehlers-Ascherfeld wurden die Grabzeichen den Ausstellern zugelost. Foto: DBG

Bei der Bundesgartenschau 2023 in Mannheim wird es wieder den Wettbewerb „Grabgestaltung und Denkmal“ der Friedhofsgärtner geben. Insgesamt 60 Grabstellen werden dann entsprechend gestaltet. Kürzlich wurde ausgelost, welche Aussteller welche Grabmale erhalten.

Unterschiedlichste Bepflanzungen von dezent bis spektakulär

Traditionell präsentieren sich die Friedhofsgärtner bei den jeweiligen Bundesgartenschauen und stellen ihr Leistungsspektrum vor. Im kommenden Jahr steht die BUGA in Mannheim an und auch hier werden die Friedhofsgärtner insgesamt 60 Grabstellen mit Frühjahrs-, Sommer- und Herbstflor gestalten. Dabei gehe es vor allem darum, die wenigen zur Verfügung stehenden Quadratmeter einer Grabstelle in Verbindung mit einem Grabzeichen zu bepflanzen. Die Gestaltungen können dabei ganz unterschiedlich ausfallen, von einer dezenten Optik bis hin zu spektakulären Bepflanzungen. Hier zeigen die Friedhofsgärtner den Besuchern mit ihren Mustergräbern auch Inspirationen für den Friedhof. Der Ausstellungsbereich „Grabgestaltung und Denkmal“ der Friedhofsgärtner wird sich bei der BUGA Mannheim auf dem Ausstellungsgelände Spinelli befinden, dem ehemaligen Militärgelände, welches neben dem Luisenpark Austragungsort der Gartenschau sein wird. Die Grabflächen liegen zentral mitten in den gärtnerischen Ausstellungen.

Zulosung der Grabzeichen an die Aussteller

Um die Gestaltungs- und Pflanzarbeiten konnten sich die Aussteller der BUGA vorab bewerben, entweder als Einzelaussteller oder Ausstellergemeinschaft. Dabei geht es um die Gestaltungen von Urnen-, Einzel- oder Doppelgräbern oder der freieren Flächen der „fließenden Form“. Vorgegeben werden einzig die extra von Steinmetzen gefertigten Grabzeichen. Diese Zeichen wurden kürzlich unter den Augen der Vorsitzenden des Bundes Deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau (ZVG) Birgit Ehlers-Ascherfeld den jeweiligen Ausstellern zugelost. Ebenso anwesend bei der Losung waren Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) und Lydia Frotscher, Leiterin der Gärtnerischen Ausstellungen der DBG.

Fertigstellung pünktlich zur Eröffnung der BUGA

Insgesamt werde es 17 Einzelgrabstellen, je 19 Doppel- und Urnengräber geben, die von fünf „fließenden Formen“ ergänzt werden. Nachdem die Grabzeichen nun den Ausstellern zugelost worden sind, können diese mit den Planungen für die Bepflanzungen beginnen. Bei der Planung haben die Aussteller die Möglichkeit, das Grabzeichen an eine von ihnen selbst gewählte Position auf dem Grab zu positionieren. Vorgabe ist zudem, dass die Frühjahrsbepflanzung pünktlich zur Eröffnung der BUGA am 14. April 2023 fertiggestellt ist, im Juni wird dann der Sommerflor gepflanzt, im September folgt der Herbstflor.

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