BUGA 2029: neuer Geschäftsführer

Veröffentlichungsdatum: , Sven Weschnowsky / TASPO Online

Leitet ab 1. August 2022 die Geschäfte der Bundesgartenschau Oberes Mittelrheintal 2029. Foto: Floriade Almere 2022 B.V.

Die Bundesgartenschau (BUGA) 2029 im Welterbe Oberes Mittelrheintal hat mit Sven Stimac einen neuen Geschäftsführer verpflichtet. Der gebürtige Lübecker tritt damit die Nachfolge vom Anfang des Jahres plötzlich verstorbenen Berthold Stückle an.

Internationale Gartenschau-Erfahrung

Stimac übernimmt fortan den durch den Tod Berthold Stückles Anfang des Jahres vakanten Posten des Geschäftsführers der BUGA Oberes Mittelrheintal 2029. Der gebürtige Lübecker habe beruflich bereits Erfahrungen mit Großveranstaltungen gesammelt, so zum Beispiel als Prokurist und stellvertretender Bereichsleiter Betrieb und Sicherheit bei der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover. Hier war er für die Besuchermobilität, Crowd Management sowie die Gastronomie und Veranstaltungsplanung verantwortlich. Doch auch im Bereich Gartenausstellungen kann der 61-Jährige Erfahrungen vorweisen, denn zuletzt war er beratend für die Floriade Expo 2022 in Almere tätig. Schon zehn Jahre zuvor übernahm Stimac bei der Floriade 2012 in Venlo die Verantwortung für Architektur, Nachhaltigkeit, Ausstellungen, Kulturprogramm und wissenschaftliches Begleitprogramm. Als Alleingesellschafter seines Unternehmens friends + friends AG betreute er zudem unter anderem die Planungen der Gartenschauen in Katar (2023), Taiwan (2018) und der Türkei (2016).

Drei Säulen der Bundesgartenschau

„Es ist eine besondere Ehre, einen entscheidenden Beitrag für den Erhalt und die Entwicklung eines UNESCO-Welterbes leisten zu können“, sagt Stimac über seine anstehenden Aufgaben. Dabei baue die Projektsteuerung der BUGA 2029 auf drei Säulen auf. Zum einen wolle man den Besuchern mit einem Masterplan mit Ausstellungen, Inhalten und touristischem Konzept ein unvergessliches und bleibendes Erlebnis verschaffen. Die zweite Säule umfasst das Betriebskonzept und die Besucherführung inklusive Mobilität mit neuesten Trends sowie Ticketing. Die dritte Säule beinhaltet dann den städtebaulichen Masterplan, der sich um eine nachhaltige und der klimatischen Entwicklung angepasste Regionalentwicklung dreht. „Besonders wichtig ist mir in diesem Zusammenhang, dass die Entwicklung von der Bevölkerung mitgetragen wird und wir uns alle als lebenswerte und gastfreundliche Region präsentieren“, so Stimac.

Glückwünsche an Sven Stimac

„Sven Stimac ist der richtige Mann, um die integrierte Regionalentwicklung im Welterbe Oberes Mittelrheintal voranzubringen. Gleichzeitig verfügt er über die nötige Erfahrung, um gemeinsam mit der gärtnerischen Kompetenz der Grünen Branche in ihrer ganzen Vielseitigkeit und Kreativität tolle Besuchererlebnisse zu entwickeln. So wird die Region viele zufriedene Gäste haben, die auch gerne wiederkommen“, erklärt Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft. „Die BUGA 2029 ist für die Menschen im Mittelrheintal ein sehr wichtiger Meilenstein auf dem Weg in eine lebenswerte Zukunft. Die Weiterentwicklung des Projekts sehe ich bei Sven Stimac in guten Händen“, ergänzt Landrat Volker Boch.

„Die Herausforderung besteht darin, nicht nur ein fantastisches Erlebnis für die Besucherinnen und Besuchern zu schaffen, sondern auch das Obere Mittelrheintal als Welterbe, Lebensraum und Wirtschaftsregion nachhaltig weiterzuentwickeln. Für die anstehenden Aufgaben wünsche ich Sven Stimac viel Erfolg“, so Innenminister Roger Lewentz. „Mein Dank gilt dem Vorstand der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz, Rainer Zeimentz, der nach dem traurigen Tod des ehemaligen BUGA-Geschäftsführers Berthold Stückle die Geschäfte der BUGA GmbH übergangsweise geführt und damit für einen reibungslosen Fortgang der Planungen gesorgt hat“, fügt die Regierungsbeauftragte, Staatssekretärin Nicole Steingaß hinzu.