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BUGA: Auszeichnungen für Gärtner und Floristen

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173 Tage dauerte die Bundesgartenschau (BUGA) in Heilbronn. Während dieser Zeit leisteten Gärtnereiberiebe und Floristen einen großen Beitrag zum Gelingen. Am letzten Tag wurden sie für ihr Engagement nochmals mit Ehrenpreisen ausgezeichnet.

Alle Staatsehrenpreis- und Ehrenpreisträger bei der feierlichen Verleihung am letzten Tag der BUGA. Foto: BUGA

BMEL und ZVG verleihen Auszeichnungen

In der Aula des Bildungscampus wurden den erfolgreichen Gärtnern und Floristen die Ehrenpreise des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und des Zentralverbands Gartenbau (ZVG) verliehen. Über die gesamte Laufzeit der BUGA standen sie alle im gärtnerischen Wettbewerb untereinander. Ihre Leistungen wurden von einer Fachjury beurteilt und die Ergebnisse jetzt ausgewertet. Die Beurteilungen fanden mehrfach und zu unterschiedlichen Saisonzeiten statt. Die Betriebe, die zum Schluss die höchste Punktzahl vorweisen konnten, wurden von Dr. Thomas Schmidt, Ministerialrat Referat Garten – und Landschaftsbau im BMEL und Hartmut Weimann, Vizepräsident des ZVG gemeinsam mit der Deutschen Blumenfee 2019, Annika Stroers, mit den Staatsehrenpreisen ausgezeichnet.

Ehrenpreise in 16 Kategorien vergeben

In insgesamt 16 Kategorien wurden die Ehrenpreise an insgesamt 33 Preisträger vergeben, unter anderem für die besten Leistungen im Bereich Frühjahrsblüher und Sommerblumen sowie für Zwiebeln, Knollen, Dahlien und Iris im Freilandwettbewerb. Ebenso wurden die Leistungen in den Bereichen Grabbepflanzung, Neuheiten, Grünpflanzen, Topfpflanzen, Schnittblumen, Stauden, Gehölze, Obst, Gemüse, der Floristik und Standgestaltung prämiert. Zu den Leistungen lobte Rüdiger Eckhardt, Leiter der gärtnerischen Wettbewerbe, das außerordentliche Engagement, welches die Gärtner bei der BUGA auch im Sommer bei 40 Grad Hitze zeigten. Ganz besondere Herausforderungen bestanden zum Beispiel in der Pflege, in der Verwendung von torffreien Substraten oder in der Logistik. Eckhardt: „Wir haben wenig Arbeit mit Ihnen gehabt, aber sie viel mit der BUGA.“

„Qualität statt Quantität“

Hanspeter Faas, Geschäftsführer der BUGA Heilbronn 2019 ergänzte: „Die zentralen Themen einer Gartenschau bleiben Pflanze und Garten, 85 % unserer Besucher kamen deshalb nach Heilbronn. Wichtig ist es, ihnen Qualität zu bieten, nicht Quantität. Lieber verzichten wir auf ein paar Hektar Ausstellungsfläche. An der Qualität darf auch nicht gerüttelt werden.“ Hartmut Weimann, Vizepräsident des ZVG betonte, dass der Gartenbau viele Lösungen, gerade für die Themen der Zukunft wie zum Beispiel zur Biodiversität zum Erhalt des Artenreichtums oder den Einsatz stresstoleranter Gehölze biete. Das gelte es, sich bewusst zu machen und zu nutzen. Die Auszeichnung als Werbemaßnahme zu nutzen, dafür plädierte Lutze von Wurmb, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft: „Tragen sie ihre positiven Erfahrungen in Verbänden und unter Kollegen weiter und regen sie junge Betriebe zum Mitmachen an UND:  kommen sie wieder! Ich hoffe viele von ihnen im April 2021 in Erfurt begrüßen zu können.“