Grüne Branche

Buga war voller Erfolg: Besucherzahl erreicht - damit auch positives wirtschaftliches Ergebnis

Am 11. Oktober schloss nach 172 Tagen die Bundesgartenschau 2009 in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns ihre Pforten. Auf der Abschlusspressekonferenz am 7. Oktober zogen alle Akteure eine positive Bilanz. Das touristische Großereignis mit hoher medialer Beachtung ist beim Publikum ausgesprochen gut angekommen. Dies besagt eine begleitende repräsentative Besucherbefragung im Auftrag der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG).

Auch die wirtschaftlichen Effekte sind beachtlich. Besucher aus Nah und Fern lieferten wesentliche Impulse für das Hotel- und Gastgewerbe in der Region, aber auch für den Einzelhandel und den Dienstleistungssektor.

"Die Buga Schwerin war ein voller Erfolg für Mecklenburg-Vorpommern. Einmalig in der Geschichte war es, eine Bundesgartenschau direkt in einem Gartendenkmal zu veranstalten. Das Gesamtkonzept mit unmittelbarer Altstadt-Nähe und der Lage am Wasser ist aufgegangen. Deutlich spürbar war es, dass eine Stadt wie Schwerin eine optimale Größe hat, eine Buga auszurichten", so Jochen Sandner, Geschäftsführer der Bundesgartenschau 2009 in Schwerin.

Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern, hob in seinem Statement hervor: "Die Bundesgartenschau Schwerin 2009 ist ein Symbol für den Zukunftswillen der Region und eines ganzen Landes. Das Selbstbewusstsein der Region ist durch die Bundesgartenschau mit jedem Tag der Buga gewachsen. Die Leistungsfähigkeit ist unübersehbar und wird sich auch wirtschaftlich positiv auf die Entscheidungen zukünftiger Investoren auswirken."

Seit Montag beginnen bereits die Abbauarbeiten der Buga 2009. Der Zaun um das 55 Hektar große Gelände bleibt voraussichtlich bis Ende des Jahres 2009. Die Marstall-Halbinsel sowie die Schwimmende Wiese sollen bis zum Frühjahr kommenden Jahres gesperrt werden. Wie diese Areale gestaltet werden, ist zurzeit noch offen. Die bisherigen Nachnutzungspläne sehen vor, dass die Flächen mit Rasen begrünt werden.

Erhalten bleiben nach der Schweriner Buga auf jeden Fall der Spielplatz der Atolle am Franzosenweg, der Holzsteg bei Adebors Näs, die Kolonnade im Buga-Eingangsbereich sowie die Wasserspiele am südlichen Burgsee-Ufer.