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BUGA zieht erste Bilanz

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Nach 99 Tagen hat die diesjährige Bundesgartenschau in Erfurt eine erste Bilanz gezogen und zeigt sich trotz vieler Hindernisse durch die Corona-Pandemie durchaus positiv. Die Veranstalter sehen sich in ihrer Entscheidung, die BUGA stattfinden zu lassen bestätigt.

Die Verantwortlichen der BUGA Erfurt zogen bei der obligatorischen Pressekonferenz ein positives Fazit und gaben steigende Besucherzahlen sowie Einnahmen bekannt. Foto: Steve Bauerschmidt

600.000 Besucher-Marke geknackt

„Es war richtig die BUGA Erfurt 2021 am 23. April zu eröffnen“, lautet der Tenor, den Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein bei einer Pressekonferenz betonte. Die Fragezeichen waren zunächst groß, da aufgrund der Corona-Lage und den damit verbundenen Einschränkungen Unsicherheit herrschte. „Überall in der Stadt und auch im Land ist ein kollektives Aufatmen zu spüren, sind erleichterte Gesichter zu sehen – die BUGA ist schon jetzt ein Erfolg. Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel und die beiden BUGA-Flächen melden stetig steigende Kunden- und Besucherzahlen“, so Bausewein weiter. Demnach wurde kurz vor Ablauf der ersten 99 Tage bei den Besucherzahlen die 600.000 geknackt und das obwohl zahlreiche Einschränkungen dazu führten, dass viele Beiträge und auch das Veranstaltungsprogramm erst Mitte Juni starten konnten. „„Wir dürfen nicht vergessen, dass wir ausgerechnet am Tag des Inkrafttretens der Bundesnotbremse geöffnet hatten“, ergänzt BUGA-Chefin Kathrin Weiß. Mittlerweile haben allerdings bereits 13 Hallenschauen stattgefunden, zehn werden noch folgen.

Besucherzahlen und Einnahmen steigend

Zurzeit liege der tägliche Besucherschnitt etwa bei rund 11.000 Gästen, zu Beginn lag dieser Wert noch bei lediglich 3.000. „Der Tageskartenverkauf ist mit dem Start der Lockerungen ab Juni spürbar angestiegen, zum ersten Mal haben wir in der 29. Kalenderwoche mehr Tageskarten für Erwachsene verkauft, als geplant. Das sind Zahlen, die uns optimistisch stimmen“, so Weiß. Man befinde sich also auf stetig steigendem Kurs. Das zeigen auch die steigenden Einnahmen, die aktuell bei über 13 Millionen Euro liegen, damit sei man bei gut der Hälfte der ursprünglich geplanten 27 Millionen Euro. Demnach geben die Besucher:innen im Schnitt 28 Euro bei ihrem Besuch aus, was über dem BUGA-Durschnitt liegt.  „10 Wochen in der Hauptbesuchszeit liegen noch vor uns“, blickt Weiß optimistisch voraus.

BUGA ist Erfolg für Erfurt

Von dem regen Besucherinteresse profitiere nicht nur die BUGA selbst, sondern auch die Stadt Erfurt. „Das Feedback der Besucher ist ausgesprochen positiv, viele sind dankbar, die BUGA und die Stadt Erfurt besuchen zu können“, erwähnt Weiß. „Unsere Tourist-Information erlebt seit einigen Wochen stetig wachsendes Interesse. Kamen im Juni 21.600 Besucher waren es im Juli mehr als 35.000“, ergänzt Bausewein. „Egal wie viele Besucher wir in diesen verrückten Zeiten letztendlich auf der BUGA begrüßen dürfen, die Bundesgartenschau ist ein Erfolg für Erfurt“, sagt Bausewein. So zählte auch das Deutsche Gartenbaumuseum in Erfurt insgesamt 22.954 Besucher:innen. 220 akkreditierte Journalisten sorgten für umfassende Medienberichterstattung, auch auf dem MDR wurden 23 Gartensendungen im Zusammenhang mit der BUGA übertragen.

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