Grüne Branche

BUGA-Zwischenbilanz: schon 250.000 Besucher in der Havelregion

Rund einen Monat nach ihrer Eröffnung konnte die Bundesgartenschau (BUGA) 2015 Havelregion ihren 250.000sten Besucher begrüßen. Insgesamt fällt die erste Zwischenbilanz des BUGA-Zweckverbands sehr optimistisch aus: Die regional ausgerichtet Bundesgartenschau in der Havelregion funktioniert, lautet das Fazit. 

Besucher im BUGA-Themengarten Lina Marie auf dem Packhofgelände. Foto: BUGA-Zweckverband

So habe sich etwa das Ausstellungskonzept der BUGA mit seinen 53 Hektar Gesamtfläche an fünf Standorten bewährt. Dem Zweckverband zufolge sind 99 Prozent der Besucher sehr zufrieden mit der BUGA und geben ein positives Feedback. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich demnach die großen Wechselflorflächen und die Blumenhallenschauen in den beiden Kirchen.

1. Mai bislang besucherstärkster BUGA-Tag

Mit allein 11.300 Besuchern wird der 1. Mai als der bislang erfolgreichste Tag der BUGA angegeben. Für die Erfassung der offiziellen Besucherzahl wird den Angaben zufolge nur die jeweils erste Nutzung der Eintrittskarte gewertet – obwohl die BUGA-Tickets vom jeweiligen Besitzer während der Gartenschaudauer insgesamt fünfmal genutzt werden können.

Ebenso schlagen sich die Besuche der derzeit 17.200 Dauerkartenbesitzer nur einmal pro Nutzungstag in der Statistik nieder – unabhängig davon, wie oft die Dauerkarte an einem Tag genutzt wird und an welchem Ort dies geschieht. Insgesamt erwartet der Zweckverband bis zum Ende der Bundesgartenschau 2015 Havelregion 1,5 Millionen Besucher.

Blumen und Scheck für 250.000ste Besucherin

Die 250.000ste Besucherin der Bundesgartenschau, die Niedersächsin Helga Sommer, wurde gestern von BUGA-Geschäftsführer Erhard Skupch auf dem Packhofgelände in Brandenburg begrüßt. Als Dankeschön gab es einen großen Blumenstrauß sowie einen 250 Euro-Scheck vom BUGA-Sponsor Mittelbrandenburgische Sparkasse. Sommer will mit ihrem Ehemann diese Woche die gesamte BUGA-Region und die 13 Ausstellungparks erkunden. (ts)