Grüne Branche

BUND will historische Obstgärten erhalten

, erstellt von

Unter dem Motto „Schatztruhe kulturhistorische Obstgärten – Alte (Kloster-)Gärten als Refugium für die Natur“ hat der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Landesverband Niedersachsen jetzt ein Projekt zum Erhalt historischer Obstgärten gestartet.

Streuobstwiese des Klosters Mariensee. Foto: BUND

In dem gemeinsam mit dem Niedersächsischen Heimatbund (NHB) durchgeführten dreijährigen Förderprojekt wollen Experten in den vier ausgewählten Leuchtturmgärten Kloster Amelungsborn, Kloster Mariensee, Kloster Wülfinghausen und Breidings-Garten die darin vorkommenden Tier- und Pflanzenarten ermitteln und auf die jeweiligen Gärten abgestimmte Pflegemaßnahmen und -pläne erstellen.

Projekt will Biodiversität in den historischen Obstgärten fördern

Zur praktischen Umsetzung werden auch Ehrenamtliche einbezogen: Durch Nachpflanzungen von Obstbäumen, Anbringen von Nistkästen für Vögel und Fledermäuse sowie Nisthilfen für Wildbienen und andere Insekten, Anlegen von Totholz- und Steinhaufen wollen die Projektteilnehmer die Biodiversität in den historischen Obstgärten fördern.

Um auch die breite Öffentlichkeit für die Bedeutung dieser besonderen Naturorte zu sensibilisieren, sind im Rahmen des Projekts zahlreiche Veranstaltungen wie Schnittkurse, Vorträge oder Kochkurse in den Gärten geplant. Zudem sollen im Laufe des Projekts weitere (Kloster-)Gärten miteinbezogen werden.