Grüne Branche

Bundesarbeitstagung der Friedhofsgärtner: "Kreativworkshop" zu möglichen, ergänzenden Leistungen.

Eine neue regelmäßige Arbeitsgruppe des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) soll sich mit Innovationen und Trends befassen. Insbesondere zielt man darauf ab, wie sich der Tätigkeitsbereich der auf Friedhofsgartenbau spezialisierten Betriebe erweitern lässt.

Der Beschluss, eine solche Arbeitsgruppe einzurichten, knüpfte an einen Kreativworkshop zum Thema "Die Produkte und Leistungen der Friedhofsgärtner - fit für die Zukunft" auf an. Dieser von Birgit Ehlers-Ascherfeld aus Langenhagen und Lars Rehder (Hamburg) moderierte eineinhalbstündige Workshop war am 12. Januar in ein Fachprogramm anlässlich der der Bundesarbeitstagung des Bundes deutscher Friedhofsgärtner(BdF) in Saarbrücken eingebunden.

Zu den dort angesprochenen Vorschlägen zählte, die "Dienstleistung Grab" mit der "Dienstleistung Garten" zu verknüpfen. Friedhofsgärtnerische Betriebe - so hieß es - könnten die Gartenpflege als zusätzliches Standbein hinzufügen. Nach Angabe von Birgit Ehlers-Ascherfeld hat man dabei vor allem ältere und anspruchsvolle Kunden im Blick. Es sei jedenfalls ein Bereich mit einem "nicht zu unterschätzenden Potenzial". Die Palette reiche vom Rasenmähen und/ oder saisonbedingten Arbeiten (Frühjahr, Herbst) bis hin zu regelmäßiger professioneller Gartenpflege. Viele Betriebe würden dies zwar schon anbieten, es lasse sich aber noch erweitern. Weitere Informationen zum Workshop finsen sich in der aktuellen TASPO.