Grüne Branche

Bundessortenamt: Kürbis-Projekt mit der Grundschule Gotha

Das Bundessortenamt hat in Kooperation mit der evangelischen Grundschule Gotha ein Projekt gestartet, das sich mit der Entwicklung von Kürbispflanzen im Jahresverlauf befasst. Von der Auswahl des Saatguts über die Aussaat und Pflanzung bis hin zur Ernte kümmern sich dabei Schüler um die Kürbisse im Dachwiger Prüfstellengarten. Dadurch sollen Umweltbewusstsein und Naturverbundenheit gestärkt werden. 

Schüler pflanzen Kürbisse im Dachwiger Prüfstellengarten. Foto: BSA

Der Kürbis ist hierfür besonders geeignet, da die Schüler offensichtliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Sorten leicht feststellen und somit spielerisch die Bedeutung der biologischen Vielfalt erlernen können. Außerdem findet der Kürbis verschiedenartigste Verwendung: Ob zum Essen, Dekorieren oder zum Musikmachen, jede Kürbissorte hat andere Eigenschaften.

Das Bundessortenamt stellte das Saatgut zur Verfügung. Angeboten wurden Zierkürbisse wie z. B. ‘Maya Mix‘ oder ‘Kamo Kamo‘, die etwa 0,2 bis 0,8 Kilogramm (kg) schwer werden, und Speisekürbisse wie ‘Hokkaido‘, ‘Delica‘ oder ‘Early Butternut‘, die ein Gewicht von mindestens 1 kg aber auch von mehr als 20 kg erreichen können.

Die Schüler wählten das Kürbis-Saatgut im Frühjahr aus und besuchten Mitte Mai die Prüfstelle Dachwig, wo die verschiedenen Kürbissorten ausgesät und angegossen wurden. Die selbstausgesäten Kürbispflanzen wurden am 6. Juni von den Schülern ins Freiland gesetzt. Dazu bereiteten sie die Gartenflächen sorgfältig vor, konnten dann ihre Kürbisjungpflanzen in die Erde bringen, düngen und anschließend gießen.

Die Schüler fiebern bereits jetzt der großen Kürbisernte im Oktober entgegen und spekulieren, wer den größten und schönsten Kürbis mit nach Hause bringen kann. (bsa)