Grüne Branche

Bundestagskandidat baggert im GaLaBau

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Die praktische Arbeit auf verschiedenen Baustellen eines GaLaBau-Unternehmens konnte jetzt der Bundestagskandidat Simon Rottloff kennenlernen. Im Rahmen eines „Politiker-Praktikums“ versuchte sich der Wiesbadener unter anderem im Baggerfahren, diskutierte aber auch aktuelle Anliegen der Garten- und Landschaftsbau-Branche.

Der Bundestagskandidat Simon Rottloff beim Baggern auf einer Baustelle des Wiesbadener GaLaBau-Unternehmens Gramenz. Foto: Gramenz GmbH

Rottloff absolviert Praktikum im Rahmen von „GaLaBau in Politik & Praxis“

Im Rahmen der laufenden Aktion „GaLaBau in Politik & Praxis“ stattete der SPD-Politiker Rottloff der Gramenz GmbH in der hessischen Landeshauptstadt einen Besuch ab. Zusammen mit Geschäftsführer Roland Gramenz und unter Anleitung der zuständigen Mitarbeiter legte er auf insgesamt drei Baustellen mit Hand an.

Zum Start verlegte der Bundestagskandidat mit einem Vakuumsauger Wegeplatten auf der Baustelle RheinMain CongressCenter. Am Schuki-Haus in Wiesbaden-Sonneberg übte sich Rottloff im Baggerfahren und versuchte sich schließlich noch im Heckenschneiden am Wiesbadener Südfriedhof.

Solide Ausbildung Schlüssel gegen Fachkräftemangel im GaLaBau

„Ich habe Respekt vor der harten körperlichen Arbeit, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier bei jedem Wind und Wetter mit hoher Fachkompetenz leisten. Im Unternehmen selbst hat mich besonders die lange Mitarbeiterbindung begeistert, die auch auf das große Engagement der Gramenz GmbH während der Ausbildung aufbaut“, so Rottloff nach getaner Arbeit.

Das GaLaBau-Unternehmen bildet derzeit insgesamt 37 angehende Landschaftsgärtner aus. Denn eine solide Ausbildung, so ist Geschäftsführer Roland Gramenz überzeugt, ist der Schlüssel im Kampf gegen den Fachkräftemangel im Garten- und Landschaftsbau. Entsprechend ging es im Gespräch mit „Praktikant“ Rottloff unter anderem um die Förderung und Probleme im Zusammenhang mit der beruflichen Ausbildung.

Appell an Rottloff: Flut an Verwaltungsvorschriften im GaLaBau eindämmen

Ebenfalls Thema waren der gesetzliche Mindestlohn und das hohe Bürokratieaufkommen, dem die GaLaBau-Branche in den letzten Jahren ausgesetzt ist. Entsprechend appellierte der ebenfalls anwesende Präsident des Fachverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (FGL) Hessen-Thüringen, Jens Heger, an Rottloff, er möge sich auf allen Politik- und Verwaltungsebenen dafür einzusetzen, dass die Flut an Verwaltungsvorschriften eingedämmt werde.

Außerdem nutzte Heger die Gelegenheit, bei Rottloff die Positionen der Landschaftsgärtner zur Bundestagswahl anzusprechen. Unter anderem fordert der GaLaBau unter dem Slogan „Grün für Stadt und Land“ eine verbesserte grüne Infrastruktur in Städten und Gemeinden sowie die Stärkung der grünen Unternehmen.