Grüne Branche

Container Centralen: "30 Jahre auf stetem Wachstumskurs"

Container Centralen (CC), nach eigenen Angaben Marktführer bei Pflanzentransporten in Europa, blickt auf mehr als 30 Jahre Geschäftstätigkeit zurück und verzeichnet einen internationalen, ständig zunehmenden Erfolg.

Vor mehr als 30 Jahren einigte sich eine Gruppe dänischer Blumenexporteure auf die Herbeiführung eines einheitlichen Standards für Blumentransporte. Die Kosten für den Transport und Verluste durch Transportschäden an Topfpflanzen waren zu hoch geworden. Der damalige Kooperationsverein für Topfpflanzen, Sampot, hatte deshalb ein Projekt zur gemeinsamen Lösung des Transportproblems in die Wege geleitet. Federführend als Träger der Verwaltungs- und Sekretariatsfunktion des Vereins war die gärtnerische Absatzgenossenschaft GASA Danmark, berichtet CC. Zum weiteren Teilnehmerkreis gehörten die größten der im Jahre 1976 noch bestehenden regionalen gärtnerischen Genossenschaften, Exposa und Bøg Madsen sowie Jakobsen & Jokumsen A/S (später Lemflora A/S).

In Kooperation mit einem dänischen Hersteller hat man einen Blumentrolley mit verstellbaren Regalen entwickelt, den CC Container. Der CC Container wurde derart ausgelegt, dass er zu den für Blumentransporte in Europa vorgesehenen Kühlwagen möglichst passen würde, wobei ebenfalls dem Sachverhalt Rechnung zu tragen war, dass die leeren Trolleys als Rückgut möglichst wenig Volumen in Anspruch nehmen sollten.

Anfang September 1976 wurden die ersten CC Container beim Hersteller in Auftrag gegeben, und am 20. Dezember 1976 wurde das neue Geschäft mit der Unterzeichnung des ersten Kundenvertrags aus der Taufe gehoben. Zum Jahresende standen in Dänemark bereits 10000 CC Container unter Vertrag. Dabei war nicht nur ein neues Produkt, sondern vor allem ein System geboren worden - heute innerhalb der Branche als "CC Pool System" bekannt.

Der CC Container stellte an sich eine revolutionäre Neuentwicklung innerhalb der Blumenbranche dar, die grundsätzlich epochale Erneuerung bezog sich aber auf das System, in das die Trolleys eingebunden wurden, informiert das Unternehmen. Wenn man einen Vertrag über die Bereitstellung einer Menge von CC Containern abgeschlossen hat, kann man über diese Anzahl frei verfügen, und zwar im "1:1-Umtauschverhältnis". Er kann sie auch bei der "Trolley-Bank" hinterlegen und sein "Guthaben" dann bei einem anderen der vielen, europaweit vorhandenen CC Lager einlösen. Das nennt sich "Transfer Service".

Ganz am Anfang gab es keine Lager außerhalb Dänemarks, dank der hohen Akzeptanz bei den Kunden der dänischen Blumenexporteure griff das System auch auf andere Länder über: zuerst Schweden, dann Deutschland, Norwegen und die Niederlande. Im Zuge der zunehmenden Geschäftstätigkeit wurde die Zeit bald reif für die Bildung einer eigenständigen Organisation zur Wahrnehmung der Verwaltung und des Managements der CC Container, weshalb 1980 Container Centralen A.m.b.A. gegründet wurde. Ungefähr zeitgleich hiermit begannen die ersten niederländischen Kunden, und zwar Versteigerungsträger und Exporteure, damit, das CC Pool System mit dem CC Container zu benutzen. 1989 wurde CC in eine Aktiengesellschaft mit VGB - dem Verband niederländischer Blumenexporteure - als Besitzer von 50 Prozent der Aktien umwandelt, blickt CC zurück.

Zum Trolley von CC Container haben sich mittlerweile weitere Produkte dazugesellt, unter anderem rollbare Paletten, Rollcontainer und Plastikmehrwegkisten. Nicht zuletzt ist das CC Pool System durch zusätzliche Dienste flankiert worden, wobei "Transfer Service" nach wie vor durch dynamisches Wachstum gekennzeichnet ist und somit einen hohen Stellenwert hat.

Weitere Infos unter Tel.: 040-53908-0, Internet: www. container-centralen.de.