Grüne Branche

Container Centralen: neue Bretter für CCs aus Metall

Noch in diesem Jahr will Container Centralen die endgültige Entscheidung treffen, wie die neuen Bretter für ihre CC-Container zukünftig aussehen sollen. Nachdem erst Kunststoffbretter zur Diskussion standen, sind diese inzwischen vom Tisch. 

Neue Bretter für CCs werden aus Metall sein. Foto: Container Centralen

Container Centralen: Kunststoffbretter zu dick und unhandlich

Kunststoffbretter würden zu dick und unhandlich werden, wenn sie die gleiche Stabilität aufweisen sollen, wie die nun präferierten Metallbretter. Außerdem sind die Metallbretter günstiger als vergleichbare aus Kunststoff.

Im Moment stehen zwei Prototypen zur Wahl, sagt Flora Späth, Verkaufsleiterin für Europa bei Container Centralen. Aus beiden werde man eine dritte Variante entwickeln, die dann ab Juli 2015 in der Praxis zusammen mit Partnern getestet werden soll.

Neue CC-Bretter: Kopierbarkeit reduzieren

Hintergrund für die neuen Bretter war, so Späth, vor allem der Wunsch, die Kopierbarkeit zu reduzieren. Denn die Kosten für das Reparieren von nichtoriginalen und damit weniger stabilen Brettern sei nicht unerheblich.
Außerdem will Container Centralen die Funktionalität der neuen Bretter gegenüber den alten verbessern.

Vorgabe in der Ausschreibung war deshalb, dass die Bretter unter fünf Kilogramm wiegen sollen. Die heutigen CC-Originalbretter sind etwa acht Kilogramm schwer. Gleichzeitig muss die Tragfähigkeit mindestens so hoch sein wie die der jetzigen Bretter. Darüber hinaus war der Wunsch, durch die Kombination von zwei Brettern eine höhere Tragfähigkeit zu erreichen, die dann auch Baumschulware aufnehmen kann.

Bruchquote für CC-Bretter verringern

Ziel ist auch, die Bruchquote zu verringern, um so nicht nur Reparaturkosten zu sparen, sondern auch operationellen Aufwand zu reduzieren, der aufläuft, wenn durch Bruch die normalen Prozesse unterbrochen werden. Und Vorgabe war, dass die neuen Bretter günstiger sein sollen als die bisherigen.

Bis spätestens Ende 2017 sollen die ersten Schritte der Markteinführung für die neuen Bretter erfolgen. Aber klar sei, dass der Austausch der Bretter innerhalb des Pools nicht in einem Jahr vonstatten gehen könne und in enger Kooperation mit dem Markt erfolgen wird. Das sei ein kontinuierlicher Prozess, blickt Flora Späth in die Zukunft. (ia)