Grüne Branche

Container Centralen verstärkt seine Präsenz in Hoofddorp

Nach der Einführung von RFID an CC-Containern will Container Centralen (CC) nun seine Organisation verschlanken. Dazu werden ab dem 1. Juli 2011 zentrale Kompetenzen und Ressourcen im CC-Büro in Hoofddorp bei Amsterdam in den Niederlanden zusammengefasst, heißt es in einer Pressemitteilung. CC untersuche seit Jahren die eigenen internen Vorgänge und Arbeitsprozesse, um effizientere Arbeitsweisen zu entwickeln.

Als Ergebnis würden jetzt mehrere Prozesse und Dienstleistungen von CC optimiert und gestrafft, damit allen Kunden in ganz Europa ein einheitlicher Service geboten werden könne. Die Vertriebs-Support-Mitarbeiter, die meisten Logistikfunktionen und das Debitorenmanagement werden in Hoofddorp angesiedelt.

Die Kunden werden aber weiterhin in ihrer Sprache bedient, so CC. „In einer globalisierten Welt mit sehr internationalen Kunden ist es wichtig, dass unsere Kunden einen einheitlichen Service genießen, wo auch immer in Europa sie uns begegnen“, sagt Tonny Vangsgaard Gravesen.

„Die lokalen Büros waren wichtige Säulen, als wir in den letzten 15 bis 20 Jahren den Pool von inzwischen fast vier Millionen CC-Containern aufgebaut haben. Da die Technologie sich weiterentwickelt hat, können wir jetzt effizienter agieren, wenn wir unsere Ressourcen zentral an einer Stelle bündeln. Deshalb wird diese Organisationsänderung, die wir „Fit For Future“ nennen, ein weiterer Schritt hin zu mehr Effizienz durch eine verschlankte Organisation sein,“ schließt Gravesen.

„Wir wollen über die technische Lösung einer deutschen Telefonnummer den Kunden ermöglichen, dass er kein Auslandsgespräch führen muss,“ ergänzt Günter Gerland, Geschäftsführer CC GmbH in Hamburg.

Durch das Zusammenziehen administrativer und logistischer Prozesse in dem niederländischen Büro erwartet das Unternehmen Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen. Die Vorortbetreuung in den einzelnen Ländern, auch Deutschland, sei durch das bisherige Verkaufsteam weiterhin gegeben, betont Gerland.

Die Repair-Shops seien von der Zusammenlegung nicht betroffen, an den Depots ändere sich nichts, so Gerland weiter. Es gehe nur um eine Kosteneffizienz in der Organisation, die den Kunden zugute kommen soll.