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Crowdfunding: Schnittblumen blühen mit Solarstrom

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Die Bondet Farm, eine Schnittblumenfarm im kenianischen Nanyuki, möchte künftig weitestgehend Solarstrom für die Produktion nutzen. Zwei Photovoltaik-Anlagen sind vorgesehen. Sie sollen über ein Crowdfundingprojekt finanziert werden.

Neben der Nutzung von Solarstrom will die Kariki Gruppe auch die Bewässerungssysteme der 130 Hektar großen Schnittblumenfarm künftig effizienter ausrichten. Foto: Screenshot YouTube/ecoglio/Kariki Gruppe

Crowdfunding für Solarstromanlage auf einer Schnittblumenfarm

Insgesamt kostet die Solarstromanlage 144.000 Euro. Bereits 21 Prozent (Stand zum Entstehungstermin des Artikels) des Betrages hat der Berliner Energielieferant „ecoglio“ bereits mittels Crowdfunding gesammelt.
14 Tage bleiben noch, dann muss die erste Finanzierungsschwelle von 60.000 Euro überwunden sein. Die Kariki Gruppe, die die Schnittblumenfarm betreibt, möchte grundsätzlich ökologischer wirtschaften. Neben der Nutzung von Solarstrom will das Unternehmen auch die Bewässerungssysteme der 130 Hektar großen Schnittblumenfarm künftig effizienter ausrichten.

Kenia: Penta Flowers will gesamten Energiebedarf durch Photovoltaik decken

Die Gesamtleistung der Photovoltaik-Anlagen wird 118 Kilowatt betragen. Zu Spitzenlastzeiten will die Schnittblumenfarm ihren gesamten Strombedarf durch regenerative Energie decken. Ecoglio hat Medienberichten zufolge im April bereits zwei ähnliche Solarstrom-Projekte per Crowdfunding finanziert – Kostenpunkt 260.000 Euro. Schon im Juli habe der Energiedienstleister mit der Montage der Photovoltaik-Anlagen begonnen.