Grüne Branche

Das Gedächtnis einer Stadt pflegen – Denkmal historischer Friedhof

Wie kann ein historischer Friedhof dauerhaft gepflegt werden, wie sind Naturschutz und Denkmalschutz zu verbinden? Welche Nutzungskonzepte tragen zu einem lebendigen Friedhof bei, auch wenn nicht mehr aktiv belegt wird? Was ist pietätvoll, was nicht? Welchen Beitrag leistet die Gehölzkulisse zum Erleben einen solchen Ortes? Dies sind nur einige der Fragen, die beim Fachsymposium „Das Gedächtnis einer Stadt pflegen – Denkmal historischer Friedhof“ der Stadt Osnabrück im September behandelt wurden.

Vorträge und Pläne bildeten den fachlichen Input für die Teilnehmer. Foto: Stadt Osnabrück

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert seit 2011 das Projekt „Erarbeitung und modellhafte Umsetzung eines innovativen Pflegekonzepts zur nachhaltigen Bewahrung des Hasefriedhofs und Johannisfriedhofs in Osnabrück unter Berücksichtigung von Naturschutz und Denkmalpflege“ im von der Stadt Osnabrück initiierten Projekt „Historisches Bewahren“.

Nach Abschluss der ersten Forschungsphase wurde zur Einbindung der Öffentlichkeit, aber auch zur Vernetzung mit privaten und öffentlichen Trägern ähnlicher Flächen ein Fachsymposium veranstaltet. Die Gruppe der fast 40 Teilnehmer bestand aus Verwaltungsfachleuten aus Kommunen und Kirchengemeinden als Friedhofsträger, Fachleuten des Denkmalschutzes, Planern und Mitgliedern von Fördervereinen.

Die Tagung diente vor allem dazu, den Forschungsstand zu erörtern, um so für die Projektfortführung Impulse in Form offener Fragen oder guter Beispiele anderer Friedhofsträger einzubinden. Mehr dazu in der Dezember-Ausgabe der Friedhofskultur ab Seite 13.