Grüne Branche

Dauergrabpflege: Grabkontrolleure sehen sich als Partner der Betriebe

Immer gut zu erkennen an der Weste mit Logo „Dauergrabpflege“ und ihrem Laptop: die Grabkontrolleure Stefan Hartwig und Thorsten Piorek. In Kaarst stellten sie sich den rheinischen Friedhofsgärtnern bei deren Tagung einmal vor.

Grabkontrolleure Stefan Hartwig und Thorsten Piorek (r). Foto: Gabriele Friedrich

Die hauptamtlichen Kontrolleure sind auch Marketinginstrument, wenn sie auf den Friedhöfen unterwegs sind und mit den Besuchern dort in Kontakt treten. Denn die Kommunikation zwischen Gärtnern und Treuhandstelle sowie dem Grabkontrolleur und den Friedhofsbesuchern ist wichtig.

Auch berichteten sie, dass es gezielte Nachfragen aus der Bevölkerung gibt. So können sie direkt vor Ort etwa Fragestellungen zur Bepflanzung des dauergepflegten Grabes beantworten. Die Grabkontrolleure verstehen sich als Partner der Betriebe und haben für alle Fälle auch das Standardwerbematerial im Kofferraum, da sie oft angesprochen werden.

Laptop und Software bieten den Grabkontrolleuren die Möglichkeit, elektronischen Laufwegen zu folgen, die Historie der Grabpflege einzelner Gräber festzuhalten und dadurch fundiert urteilen zu können. Mängel werden angezeigt und sollen innerhalb von zwei Wochen behoben sein. Die Kontrolleure dokumentieren alle Pflegegräber auch mit Fotos, über einen längeren Zeitraum lässt sich daraus ableiten, ob eine Überholung nötig ist. Hebungen und Senkungen sind so ebenfalls zu erkennen.

Die Grabkontrolleure kündigen beim jeweiligen Friedhofsgärtner in der Regel schriftlich einem Termin zur Kontrolle an. Ist der verhindert, können sie auch alleine über den Friedhof gehen und später mit ihm ihre Beobachtungen besprechen. (fri)