Grüne Branche

Der „Garten der Erinnerung“ in Tübingen erfreut sich großer Beliebtheit

Die vor einem Jahr eröffnete anonyme Urnengemeinschaftsgrabstätte „Garten der Erinnerung“ auf dem Tübinger Bergfriedhof mit 250 Beisetzungsplätzen erfreut sich größter Beliebtheit. Bereits 90 Beisetzungen fanden zwischenzeitlich dort statt. Eine gute Alternative zu Urnenwänden aus Beton.

Gut ein Jahr alt ist der Garten der Erinnerung auf dem Tübinger Bergfriedhof, hier eine Aufnahme aus dem Mai 2012.

Der „Garten der Erinnerung“ in Abteilung 040 des Bergfriedhofs in Tübingen soll den Angehörigen, aber auch anderen Friedhofsbesuchern als Trauer- und Aufenthaltsraum einen Ort der Ruhe und Einkehr bieten. Hierzu dienen unter anderem die neu geschaffenen Sitzmöglichkeiten. Die Anlage wird von den Friedhofsmitarbeitern gepflegt, so dass die Angehörigen, die diese Beisetzungsform für ihre Verstorbenen wählen, die Grabpflege nicht mehr selbst übernehmen müssen.

Beigesetzt wird in den Rasenflächen. Außerhalb der Anlage befinden sich zwei befestigte Halbkreise, die als Ablegeflächen für Sargauflagen, Blumengebinde, Kerzen, Kränze und ähnliches dienen. Nur dort dürfen Angehörige Blumen und Andenken in Erinnerung an den Verstorbenen ablegen. Innerhalb dieser beiden Ablegeflächen werden Namensstelen aufgestellt. Sie bestehen aus verschieden farbigen Granitquadern. Mehr dazu in der Oktober-Ausgabe der Friedhofskultur ab Seite 11.