Grüne Branche

Der „vorzügliche“ Gartendirektor Theodor Klett

1757 begann die Geschichte der „Gärtnerdynastie“ Klett im Herzogtum Mecklenburg– Schwerin. Der württembergische Weingärtner Heinrich Klett wurde nach Schwerin gerufen. 1907 mit der Versetzung des Hofgärtners August Klett in den Ruhestand endete sie. In 250 Jahren haben fünf Generationen von Hofgärtnern aus der Familie Klett die großherzoglichen Gärten Schwerins, neben anderen, betreut. Keiner hat sie allerdings so geprägt wie Theodor Klett. 

Diese Abhandlung stellt das Wirken und die Lebensumstände des 1808 geborenen Hofgärtners Theodor Klett umfassend dar, ergänzt durch einige Betrachtungen zur unverzichtbaren Einheit von Garten und Gärtner. Theordor Klett starb 1882 und wurde auf dem Neuen Kirchhof, dem heutigen Alten Friedhof, bestattet. In über 50 Dienstjahren, erst als Gehilfe des Vaters, dann als Hofgärtner und letztlich als Großherzoglicher Gartendirektor schuf Theodor Klett die Schlossgärten, den Burggarten, die Marstallhalbinsel, den Alten Garten und den Alten Friedhof als überlieferte Anlagen in Schwerin. Und man findet in Schwerin und andernorts viele weitere Zeugnisse seines Wirkens. In der Nachschau für die in Schwerin so erfolgreich stattgefundene Buga 2009 wird erstmalig Schweriner Gartengeschichte anhand der Biografie des Großherzoglichen Gartendirektors Theodor Klett auch im Detail fassbar. „Theodor Klett…einer der vorzüglichsten Gärtner“ von Christine Rehberg-Credé. Herausgegeben von der Landeshauptstadt Schwerin und der SDS-Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Schwerin, 2010. 92 Seiten, A4-Format, 66, teils historische, überwiegend farbige Abbildungen. €12,50 zzgl. Versand, ISBN 978–3–9813709–0–4, Bezug unter anderem über die Friedhofsverwaltung, E-Mail: info(at)sds-schwerin.de.

Cookie-Popup anzeigen