Deutscher Torf- und Humustag: neues Konzept mit „Science Slam“

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Beim Deutschen Torf- und Humustag sprechen fachkundige Referenten über aktuelle Fragestellungen und Entwicklungstrends der Branche. Foto: IVG

2020 musste der Deutsche Torf- und Humustag Corona-bedingt wie viele andere Veranstaltungen eine Zwangspause einlegen, in diesem Jahr soll er wieder stattfinden. Ob physisch oder in digitaler Form, ist dem Industrieverband Garten (IVG) zufolge derzeit noch nicht abzusehen. Fest steht hingegen, dass sich die Veranstaltung im November mit einem neuen Vortragskonzept präsentieren wird.

Absage im vergangenen Jahr nicht leichtgefallen

Der Deutsche Torf- und Humustag gilt als eine der wichtigsten Veranstaltungen für die deutsche und internationale Erdenindustrie – entsprechend hatte sich der IVG die Absage des Termins im letzten Jahr bis zuletzt nicht leicht gemacht. Die damals aufgrund von Covid-19 geltenden strengen Hygienebestimmungen und der Abstandsregelungen hätten eine Durchführung im gewohnten Umfang jedoch unmöglich gemacht, zudem wollten die Veranstalter ihre Teilnehmer keinem unnötigen Gesundheitsrisiko aussetzen.

Anmeldung für Deutschen Torf- und Humustag ab sofort möglich

In diesem Jahr soll die renommierte Branchenveranstaltung jedoch stattfinden, auch wenn aufgrund der Corona-Pandemie derzeit noch nicht feststehe, ob diese am 4. November in der Wandelhandel in Bad Zwischenahn in physischer Form durchgeführt werden könne. Vielmehr behalte man sich vor, „sie in diesem Jahr in den digitalen Raum zu verlegen“, wie Dr. Arne Hückstädt, Referent Gartenbau und Umwelt im IVG, erklärt. Über eventuelle Änderungen will der Industrieverband Garten als Gastgeber des Deutschen Torf- und Humustags frühzeitig informieren – Anmeldungen für den Termin seien unabhängig davon jedoch ab sofort über die Website des IVG möglich. Dort werde in Kürze auch das komplette Programm bekanntgegeben.

Junge Wissenschaftler präsentieren sich beim „Science Slam“

Wie der Industrieverband Garten ankündigt, erwartet die deutsche und internationale Erdenindustrie in diesem Jahr ein neues Vortragskonzept. Wie gewohnt werden fachkundige Referenten aktuelle Fragestellungen und Entwicklungstrends der Branche aufgreifen, zudem wird es beim Deutschen Torf- und Humustag 2021 erstmals einen sogenannten „Science Slam“ geben. Dabei sollen junge Wissenschaftler laut IVG die Gelegenheit bekommen, ihr Forschungsfeld innerhalb des Substratbereichs in zehn bis 15 Minuten vorzustellen. „Mit dem neuen Konzept möchten wir jungen Wissenschaftlern eine Plattform bieten, sich auch außerhalb von Universität und Fachhochschule zu präsentieren“, sagt Hückstädt. Der Verband möchte damit nicht nur den Nachwuchs fördern, sondern auch den Austausch innerhalb der Branche anregen.

Sofern der Deutsche Torf- und Humustag in diesem Jahr in physischer Form durchgeführt werden kann, soll es im Anschluss an die Vortragsveranstaltung laut IVG auch wieder den traditionellen Ammerländer Branchenabend im Spieker geben, bei dem sich die Teilnehmer in geselliger Runde weiter austauschen können, wie es heißt.

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