Grüne Branche

Deutschland als „Motor des Zierpflanzenhandels“

In einer Überschrift des FloraHolland Magazins (Ausgabe Juni 2011) wird Deutschland als „Motor des Zierpflanzenhandels“ bezeichnet. Diese Rolle hätten die Deutschen bis zum Beginn der neunziger Jahre gespielt.

Danach seien Großbritannien und Osteuropa für den holländischen Handel immer wichtiger geworden, während in Deutschland der Preiswettbewerb mit Slogans wie „Geiz ist geil“ oder „Gierig ist cool“ immer härter wurde, zugleich der „Aufbau Ost“ als große Herausforderung für die Deutschen im Vordergrund stand.

Nachdem diese Aufgabe mittlerweile größtenteils bewältigt sei, könne Deutschland seinen Platz als „Motor der Ökonomie und des Zierpflanzensektors“ wieder einnehmen. Während der letzten 20 Jahre sei der Markt in Deutschland zwar stark gewesen, aber ohne besonderen Elan.

Es würde – so heißt es in der Zeitschrift der weltgrößten Blumenvermarktungsorganisation – „nicht überraschen, wenn dieser Elan in den nächsten Jahren wieder zurückkommt“.