Grüne Branche

Die eigene Stärke nutzen

Kernkompetenz kennen und herausstellen
Der Markt für Gartenpflanzen ist – auch in Zeiten der Krise in Deutschland – stabil, es gibt ein immer noch wachsendes Interesse für Garten- und Pflanzenthemen in Publikumsmedien. Alles prima für die grüne Branche? Ja und nein!

Fachgartencenter und Gartenbaumschulen stehen angesichts der großen Konkurrenz unter enormem Druck, auf sich aufmerksam zu machen. Umso mehr Gewicht kommt einem zugkräftigen Marketing zu, das einen starken Auftritt garantiert.

Die Rahmenbedingungen für das einzelbetriebliche Marketing sind zunächst bestimmt von einer Reihe an Einflussfaktoren, die analysiert und bewertet sein wollen: Der Standort, die Verkehrsanbindung, die lokale Konkurrenzsituation, das Image und der Bekanntheitsgrad im Markt, die betriebliche Ausstattung, das Personal, die wirtschaftliche Situation und mittelfristige Perspektive, das Sortiment und das Preisniveau, die betrieblichen Stärken!

Bevor an einem konkreten Marketingkonzept gearbeitet werden kann, sollte jeder Betrieb seine Situation differenziert analysieren und sich klar positionieren. Im Fokus dieser Anstrengung liegt nicht das vordergründige betriebliche Ziel, mehr zu verkaufen. Vielmehr geht es darum, eine betrieblichen Alleinstellung und damit einhergehenden Kundenbindung aufzubauen. Es gilt, mittel- bis langfristig ein Image im Markt zu etablieren, das sich mit konkreten Maßnahmen immer wieder bestätigt und dem Betrieb Spielräume schafft. Hier helfen kaum allgemeingültige Rezepte. Jeder Betrieb – auch wenn er Teil einer Marketingkooperation oder einer filialisierten Kette ist – sollte seine einmalige Situation erkennen und darauf sein individuelles Konzept aufbauen.

Zu einer guten Marketingstrategie gehören unter anderem folgende Punkte

  • Wer ist mein Kunde?
  • Bedürfnisse wecken und befriedigen
  • Kontakt zu lokalen Medien suchen
  • Fertige Konzepte und Kampagnen nutzen

 

Den ausführlichen Artikel mit vielen Tipps wie Sie Ihr Unternehmen erfolgreich am Markt positionieren lesen Sie in Ausgabe 10/ 2012 Deutsche Baumschule.