Grüne Branche

Die IGW wurde ein e. V.

Nach intensiver Vorbereitung gelang es dem Vorstand der Interessengemeinschaft der Jung-Weihnachtsbaumanbauer (IGW) seine Mitglieder in Mittelsinn vom Sinn einer Vereinsgründung zu überzeugen. 23 Anwesende stimmten bei einer Enthaltung und ohne Gegenstimme dafür, aus der IGW einen e. V. zu machen und somit einen ordentlichen Geschäftshaushalt einzurichten.

Die Alternative eines n. e. V's (nicht eingetragener Verein) fand überhaupt keine Befürworter. Auf dem letzten Treffen im September 2007 in Gudensberg gab es noch Vorbehalte gegenüber der Satzung. Durch eine nochmalige inhaltliche Überarbeitung soll es jetzt ausgeschlossen sein, dass es zu Interessensüberschneidungen kommt zwischen dem Bundes-Arbeitskreis der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger und der IGW, die ebenfalls bundesweit agiert, auch wenn ein großer Teil ihrer Mitglieder in Süddeutschland ansässig ist. Nach dieser etwas schwierigen Gründungsphase gingen die Vorstandswahlen leicht über die Bühne. Der alte ist der neue Vorstand: Vorsitzender Peter Geiß (Peiting), Stellvertreter Uwe Klug (Mittelsinn), Schriftwart Manfred Hechinger (Vilshofen), ergänzend hinzugewählt wurden Kassenwart Klaus Strodel (Weißenberg) und die Kassenprüfer Rainer Reez (Wiebelsheim) und Sören Schneider (Rellingen). Die Gründungsmitglieder beschlossen, den Jahres-Vereinsbeitrag von 50 auf 80 Euro anzuheben. Die Aufnahmegebühr beträgt 250 Euro. Zwei Betriebe meldeten sich schon auf der Gründungsversammlung des IGW e.V. als neue Mitglieder an. Inhaltlich ein Stück vorangekommen ist die Arbeitsgruppe unter Leitung von Rainer Reez, der einen Fragenbogen entwickelt hat, mit dem sich für den internen IGW-Internet-Auftritt die Betriebsprofile der Mitglieder zeichnen lassen unter der Fragestellung "Wer macht was?". Am Konzept zur Zertifizierung der Betriebe in den Bereichen Produktion und Verkauf, gedacht als Profilierungshilfe gegenüber den Groß- und Baumärkten, wird noch gearbeitet, desgleichen am Konzept zur Prämierung des schönsten und effektivsten Betriebes.