Grüne Branche

„Diebstahl“ von 2.000 Bäumen: Fall gelöst

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In diesem Fall sahen Flurbesitzer und Polizei den sprichwörtlichen Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. 2.000 Pflanzen, hauptsächlich Kiefern, waren im Havelland plötzlich verschwunden, die Behörden gingen von einem organisierten Verbrechen aus. Nun hat sich der „Schuldige“ gemeldet.

Der Sohn war´s, der vermeintliche Diebstahl von rund 2.000 Bäumen hat sich aufgeklärt. Foto: Fotolia Alberto Masnovo

Sohn wollte nur helfen: Anzeige wegen Diebstahls zurückgezogen

Der Sohn der Waldbesitzerin hatte es Medienberichten zufolge „nur gut gemeint“. Er habe seiner Mutter lediglich helfen wollen, das Flurstück zu bewirtschaften. Allerdings hatte er diese Absichten niemandem mitgeteilt, weder die Rodung eines ganzen Flurstücks, noch die Fällung einzelner Bäume oder auch den Abtransport.
Der Mann hatte sich nach dem Zeugenaufruf bei der Polizei gemeldet. Anschließend zog die Besitzerin die Anzeige zurück.