Grüne Branche

Download: Pflanzenschutztipp: Beginnender Befall von Wildschäden

Durch Verbeißen von Jungpflanzen von wertvollen Gehölzen entsteht Verbissschaden. Das Wild verbeißt Blätter, Knospenanlagen und Triebe. Am stärksten wirkt sich der Verbiss-Schaden von Terminal-Trieben aus. 

Starke Verbiss- Symptome hemmen das Wachstum und  führen zu Wuchsdepressionen, die bis zum völligen absterben der Kulturen führen können.

Bevorzugte Verbissgehölze sind etwa Malus, Eberesche, Robinie, Hainbuche, Eiche, Weide, Tanne, Roteiche, Fichte und Kiefer.

Deshalb sollten vorhandene Wildschutzzäune regelmäßig auf Dichtheit überprüft werden.

Ferner sollte kontrolliert werden ob die Belagsstärke von ausgebrachten Wildverbissmitteln genügend abdeckt, um aktiv wirksam zu sein. Eigene Beobachtungen in gefährdeten Beständen auf Wild und Verbissspuren sollten regelmäßig durchgeführt werden. 

In der Tabelle sind Mittel aufgeführt, die bei Bedarf  zur Verhütung von Wildschäden angewandt werden können.

(Fritjof Herfarth, Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen)