Grüne Branche

GaLaBau NRW: Der Blick nach vorn voller Hoffnung

Der Blick fällt zurück auf ein weiteres gemeinsames Jahr und zugleich nach vorne in eine hoffnungsvolle Zukunft. So beschrieb Manfred Lorenz, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen, die gemeinsame Verbandsarbeit der beiden Landesteile auf ihrer Mitgliederversammlung in Recklinghausen. In den vergangenen vier Jahren, von 2002 an, sei die Lohnsumme in den Unternehmen um rund zwölf Prozent zurückgegangen. Das bedeute, dass die GaLaBau-Betriebe insgesamt erhebliche Kapazitäten abgebaut haben. Dieses auch richtigerweise, betonte Lorenz. Viele aktuelle Gespräche mit GaLaBau-Unternehmern deuteten darauf hin, dass sie zu Beginn 2006 bereits ausgelastet sind. Das will für den Januar und Februar eines Jahres schon etwas heißen, sagte Lorenz. Sicherlich müsste man dies aber je nach Auftraggeberstruktur eines Betriebes differenzieren. Der öffentliche Auftragsmarkt geht immer noch weiter zurück. Vorläufige Zahlen für 2005 stehen für den öffentlichen Markt bei 18 Prozent. Dagegen ist der Markt der privaten Auftraggeber im vergangenen Jahr noch einmal angestiegen auf jetzt 45 Prozent. Die Gesamtumsätze haben sich, ebenfalls nach vorläufigen Zahlen, auf jetzt 4,3 Milliarden Euro eingestellt. Das entspricht in etwa der Höhe von vor zehn Jahren. Die Bruttolohnsumme sank im Jahr 2005 bei den Mitgliedsbetrieben um vier Prozent, bei den Nichtmitgliedern nur um 0,7 Prozent.