Grüne Branche

Ebola-Serum aus dem Gewächshaus

Zwei amerikanische, mit dem tödlichen Ebola-Virus infizierte Missionare wurden mit dem experimentellen Serum „ZMapp“ behandelt und überlebten den Ausbruch der Krankheit. Das neue Serum entsteht zu einem Teil in einem genetisch veränderten Tabak, der in einem Gewächshaus in Kentucky (USA) wächst, meldet „Greenhouse Management“ online.

Das experimentelle Serum „ZMapp“ entsteht zu einem Teil in genetisch verändertem Tabak, der in einem Gewächshaus in Kentucky (USA) wächst. Foto: thatreec/Fotolia.com

Die Wirkung von „ZMapp“ soll auf sogenannten „Plantibodies“ – in Anlehnung an „Antibodies“ (Antikörper) – auf pflanzlicher Basis beruhen, die im Tabak zu finden sind. Bisher gibt es noch keine Versuchsreihen an Menschen. Aber angesichts der Epidemie hält die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Einsatz solch experimenteller Wirkstoffe für vertretbar, sagte die Organisation am Dienstag. (ts)