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egapark: Studentenwettbewerb „Pflanzplanung“ entschieden

Der Studentenwettbewerb „Pflanzplanung“ für den egapark Erfurt ist entschieden: „Schattenleuchten“, „Frostsprengung“ und „Kugelbahn“ heißen die Konzepte, die die Jury am meisten überzeugt haben. Entworfen haben sie Studierende der Landschaftsarchitektur an der Fachhochschule Erfurt. 

Studentenwettbewerb: Gewinnerkonzepte für den egapark

Mit „Schattenleuchten“ haben Katharina Haschke und Ursel Schmidtpeter den Entwurf eines Schattenbeets für den egapark-Rosengarten vorgelegt. Ebenfalls zu den Gewinnern zählt das Konzept „Frostsprengung“ zur Umgestaltung der Beete an den Pflanzenschauhäusern von Johanna Klein und Antonius Zwirner. Mit „Kugelbahn“ schließlich haben Emily Schulte und Karina Legutke die beste Idee für eine Fläche parallel zur historischen Wasserachse im egapark geliefert.

„Die Qualität der Arbeiten war überwiegend gut bis hervorragend, je nachdem welche Vorkenntnisse die Studierenden mitbringen. Wir haben einige Studenten, die bereits eine Berufsausbildung haben, andere wiederum kommen direkt vom Abitur an die Fachhochschule. Für einige Studierende war es ihr erster Pflanzplan überhaupt“, so Prof. Dr. Wolfgang Borchardt. Einige Konzepte sollen deshalb in den kommenden Wochen noch einmal überarbeitet werden.

Umsetzung auf dem egapark-Gelände noch dieses Jahr

Wie es heißt, werden die drei Gewinnerkonzepte noch in diesem Jahr auf dem Gelände des egaparks umgesetzt. „Wenn es machbar ist, gern mit den Studenten gemeinsam, damit sie nach all der Theorie auch ein Gefühl für die Praxis bekommen“, erklärt Parkleiter Matthias Olinski. „Die Erkenntnis aus dem Wettbewerb war für uns durchweg positiv. Wir wollen künftig versuchen, regelmäßig mit der Fachhochschule Erfurt Projekte für Studienanfänger oder Fortgeschrittene auf unserem Gelände durchzuführen.“

Für den Studentenwettbewerb „Pflanzplanung“ hatte der egapark Erfurt insgesamt sieben Flächen zur Verfügung gestellt – darunter eine Staudenfläche an der Wasserachse, am Eingang des Rosengartens und zwischen den Pflanzenschauhäusern. Insgesamt 19 Konzepte wurden von den Studierenden der Landschaftsarchitektur für den Wettbewerb eingereicht.

Die Idee dazu stammt von Prof. Dr. Wolfgang Borchardt von der Fachhochschule Erfurt. Anhand von Studienarbeiten im Modul „Pflanzenverwendung und Vegetationstechnik“ sollten seine Studierenden im dritten Semester theoretische und praktische Erfahrungen sammeln können, so Borchardts Ansatz. Der egapark war davon so begeistert, dass schließlich ein studentischer Wettbewerb ins Leben gerufen wurde.

Wünsche der egapark-Verantwortlichen mit Studierenden abgestimmt

Konkrete Formen nahm der Wettbewerb im Januar mit zwei Workshops an, auf denen die Wünsche der egapark-Verantwortlichen mit den Studierenden abgestimmt wurden. Außerdem wurden die für die Projekte ausgewählten Flächen vorgestellt.

„Es gab von unserer Seite nur zwei Vorgaben. Die Beetumgebung sollte von den Studenten in ihren Überlegungen mit eingebunden werden. Zudem mussten die Pflanzungen standortgerecht und auch pflegbar konzipiert werden“, so Daniel Zugwurst, Assistent Parkmanagement im egapark Erfurt und selbst Absolvent der Fachhochschule Erfurt. (ts)