Grüne Branche

Egesa und Ekaflor kooperieren

"Die Zukunft gehört den Konzepten", ist Horst Gössmann, Geschäftsführer von Ekaflor (Nürnberg), überzeugt. Deshalb habe man nach geeigneten Partnern gesucht, die den Mitgliedern die Vorteile eines schlagkräftigeren Einkaufs ermöglichen sollten. In Frage kamen die verschiedenen Einkaufskooperationen, mit der Egesa wurde man sich einig. Der Kooperationsvertrag ist unterzeichnet, und die Lieferanten hätten die Zusammenarbeit positiv aufgenommen, erklärt Gössmann. "Der Gedanke der Kooperation war, dass die Synergien genutzt werden zwischen der NBB/Egesa und uns." Diese Synergien sieht Gössmann beispielsweise dann, wenn ein Gartencenter einen Flowershop einrichten will oder umgekehrt ein Blumengeschäft in Richtung Gartencenter expandieren will oder aber ein Gärtner eine Zooabteilung aufnehmen möchte. Von den Mitgliedern her sieht die geplante Aufgabenteilung so aus: Floristen und Gärtnereien bis 1000 Quadratmeter beheizter Verkaufsfläche zuzüglich Produktion und Freifläche betreut die Ekaflor, alle größeren Gartencenter betreut die Egesa. Die Rahmenbedingungen für die Ekaflor-Mitglieder änderten sich durch die Kooperation mit der Egesa nicht, betont Gössmann. "Wir erhöhen aufgrund der Kooperation jetzt nicht die Beiträge oder Mindesteinkaufsmengen." Was sich ändern werde, ist das Lieferantenangebot, dieses werde auf eine breitere Basis gestellt und die Konditionen für die Mitglieder gemeinsam verhandelt.