Grüne Branche

Eichenprozessionsspinner erstmals in Hamburg gefunden

Erstmals ist die Raupe des Eichenprozessionsspinners in Hamburg entdeckt worden, meldet die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation Hamburg. Fundort: zwölf Eichen in Winterhude. Eine Fachfirma entfernte die Nester durch Absaugen. Weitere Funde habe es in Hamburg nicht gegeben.

In Norddeutschland ist der Spinner bislang nicht verbreitet, tritt aber punktuell auf, so das Julius-Kühn-Institut (Braunschweig) auf Anfrage. Das fachgerechte Entfernen zeige, dass die Behörden für das Thema sensibilisiert seien, auch in Gebieten, in denen es bisher kein Auftreten gebe.

Die Raupen des Kleinschmetterlings schädigen speziell Eichen. Die Brennhaare älterer Larven sind für Menschen eine gesundheitliche Gefahr.

Ein Infofaltblatt über den Spinner gibt es hier.