Grüne Branche

Eigenkapitalquoten der Landwirtschaftlichen Rentenbank bestehen Stresstest

Nach den Ergebnissen des Comprehensive Assessments der Europäischen Zentralbank (EZB) weist die Landwirtschaftliche Rentenbank bis Ende 2016 auch unter Stressbedingungen Eigenkapitalquoten auf, die deutlich über den geforderten Mindestquoten liegen.

Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat die Stresstests der EZB bestanden. Foto: Werkfoto Landwirtschaftliche Rentenbank Frankfurt

Dies teilte die EZB gestern mit. Im Einzelnen liegt die Eigenkapitalquote Common Equity Tier 1 („hartes Kernkapital“) der Rentenbank bis Ende 2016 unter der Annahme des Basisszenarios (Baseline Scenario) bei mindestens 16,11 % und unter der Annahme des Stressszenarios (Adverse Scenario) bei mindestens 12,89 %. Damit werden die geforderten Mindestquoten für beide Szenarien von 8,0 % bzw. 5,5 % deutlich übertroffen. Zum 31. Dezember 2013 betrug die entsprechende Kernkapitalquote der Rentenbank nach CRR 16,92 %.

Die Leverage Ratio lag bei 3,57 %. Vor dem Hintergrund der zukünftigen einheitlichen Bankenaufsicht durch die EZB auf Basis der SSM-Verordnung wurde die Rentenbank als „bedeutendes“ Institut eingestuft, da ihre Bilanzsumme zum 31. Dezember 2013 in Höhe von 81,93 Mrd. € den Schwellenwert von 30 Mrd. € überschritt. Damit war das Comprehensive Assessment der EZB für die Rentenbank verpflichtend. Es bestand im Wesentlichen aus einer risikoorientierten Bilanzprüfung (Asset Quality Review) und einem Stresstest.

Dem Comprehensive Assessment der EZB unterlagen insgesamt 130 europäische Banken, darunter 24 deutsche Institute. (ts)