Grüne Branche

#Einheitsbuddeln geht in die zweite Runde

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Nachdem im vergangenen Jahr zum Jubiläum der Deutschen Einheit die Initialzündung zum #Einheitsbuddeln von Schleswig-Holstein ausging, startet auch 2020 die deutschlandweite Baumpflanzaktion im nördlichsten Bundesland.

Eine Linde als Initialzündung zur Pflanzaktion 2020, der Start der Kampagne #Einheitsbuddeln: Axel Huckfeldt, Francesca Tischler, Ministerpräsident Daniel Günther und Mirko Martensen (v.l.). Foto: BdB SH

Initial-Baumpflanzung in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein wurde von Ministerpräsident Daniel Günther sowie Vertretern der Grünen Verbände die zweite Runde der Aktion #Einheitsbuddeln eingeläutet. Mit einer öffentlichen Baumpflanzung sind auch in diesem Jahr alle Bürger aufgerufen, zum Tag der Deutschen Einheit einen Baum zu pflanzen oder zu spenden. Mit der Aktion soll eine neue Tradition am deutschen Nationalfeiertag begründet und gleichzeitig ein wirkungsvoller Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. „Die Resonanz war unglaublich! Bundesweit kamen im Rahmen der Aktion mehr als 125.000 Bäume in die Erde. 35.000 von ihnen wurden privat oder bei Pflanzaktionen gepflanzt, 60.000 Bäume über die Spendenplattform betterplace.org gespendet. Weitere 30.000 Bäume kamen als Spende vom schleswig-holsteinischen Unternehmen Fielmann“, resümierte Axel Huckfeldt, Vorsitzender des Landesverbandes Schleswig-Holstein im Bund deutscher Baumschulen (BdB) das erste #Einheitsbuddeln im vergangenen Jahr.  

#Einheitsbuddeln 2020 in Kiel gestartet

Auch in diesem Jahr soll es mit der Baumpflanzaktion weitergehen. Dafür trafen sich am 4. September der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther und Vertreter der Grünen Verbände im Kieler Wohnquartier Anscharpark. Medienwirksam wurde dort eine Linde gepflanzt. „Das Einheitsbuddeln geht auch im Jahr 2020 weiter. Es werden Spender, Unterstützer und Helfer gesucht. Mit dieser ersten Pflanzung wollen wir möglichst viele Menschen davon überzeugen, sich wieder an der Aktion zu beteiligen“, erklärte Günther. „Der Klimaschutz bleibt wichtig. Daher hilft jeder Baum, und jede Spende zählt.“ Auch Schleswig-Holstein investiere in die Aufforstung und sei daher dankbar für Partner und Initiativen, die beim Einheitsbuddeln mitmachen.

„Ziel ist es, eine Tradition zu schaffen“

„Unser Ziel ist, die Idee des #Einheitsbuddelns zu verfestigen. Denn nur, wenn wir jedes Jahr aufs Neue gemeinsam zum Spaten greifen, kann aus einer großartigen Premiere in 2019 eine Tradition werden!“, erklärte Mirko Martensen, Präsident des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Schleswig-Holstein (FGL). „Als Baumschuler weiß ich, wieviel Spaß die Arbeit mit Pflanzen macht. Mit der Familie, mit Nachbarn oder Freunden. Im Dorf oder in der Stadt. Also: zum Tag der Deutschen Einheit ran an den Spaten!“, so Martensens Apell an die Gesellschaft. „Der Garten und die Pflanzen haben in Corona-Zeiten bei den Menschen an Bedeutung gewonnen. Das spüren wir in den Gärtnereien und Gartencentern täglich. Ich hoffe sehr, dass sich wieder viele Menschen an der Kampagne beteiligen werden“, ergänzte auch Francesca Tischler, Landespräsidentin des Wirtschaftsverbandes Gartenbau in Schleswig-Holstein. 

Brandenburg richtet Fest zum Tag der Deutschen Einheit aus

Die Ausrichtung des Ferstaktes zum Tag der Deutschen Einheit obliegt in diesem Jahr Brandenburg, das die Idee des #Einheitsbuddelns vom letztjährigen Ausrichter Schleswig-Holstein bereits aufgegriffen habe. „Brandenburg ist Waldland. Deshalb ist es für uns eine Herzensangelegenheit, die 2019 von Schleswig-Holstein begründete junge Tradition des #Einheitsbuddelns in diesem Jahr fortzusetzen. Jeder kann etwas tun für unser Klima, unseren Naturreichtum und ein vielfältiges Landschaftsbild. Wer einen Baum pflanzt, stiftet Zukunft. Das macht nicht nur Spaß, das verbindet uns auch. Denn der Wald schafft auch Einheit“, heißt es auf der Homepage der Deutschen Einheit.

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