Grüne Branche

Einschlagsaison offiziell gestartet

Viele Landesverbände der Weihnachtsbaumanbauer eröffnen Mitte November mit einem offiziellen Termin und Prominenz die Einschlagsaison für Weihnachtsbäume. Bei dieser Gelegenheit werden auch immer ein paar Informationen rund um das Weihnachtsbaumgeschäft und Argumente für den Kauf eines Naturbaumes an die Medien geliefert. So liegt der gesamtdeutsche Bedarf bei 25 Millionen Bäumen, von denen rund 70 Prozent aus dem heimischen Anbau stammen und Umsatzerlöse von 300 Millionen Euro bringen. Die restlichen 30 Prozent werden aus Dänemark und anderen Nachbarländern geliefert. Der bundesweite Arbeitskreis Weihnachtsbaum- und Schnittgrünproduzenten nennt - je nach Größe und Qualität - 16 bis 20 Euro pro laufendem Meter Nordmanntanne, die 70 Prozent des gesamten Angebotes an Weihnachtsbäumen ausmacht. Blaufichten sind mit neun bis zwölf und Fichten mit fünf bis sieben Euro um einiges günstiger zu haben. Ihre Marktanteile liegen nach Angaben des niedersächsischen Verbandes bei 20 beziehungsweise fünf Prozent.

Die Medien wurden auch über das verringerte Angebot informiert, verursacht durch geringere Neuanpflanzungen zwischen 2000 und 2002, Spätfrostschäden in den Jahren 2004 und 2005 sowie Produktionsaufgaben wegen Unwirtschaftlichkeit. Dazu beigetragen hätten die Agrarreform, hohe Sozialabgaben für die Saisonarbeitskräfte und hohe Kraftstoffpreise.