Grüne Branche

Einzelhandel als Partner

Staudenbetriebe auf der IPM
Was Trends, Konzepte und Bestellservice angeht, zeigten auch in diesem Jahr Staudenbetriebe auf der IPM ihre Stärken.

Naturnahe Gärten liegen 2016 im Trend, unterstreicht der Stauden Ring. Das bezieht er auf Urban Gardening ebenso wie auf insektenfreundliche Gärten. Passend dazu bietet der Stauden Ring sein Aktionsthema „Wilde Schönheiten“ an, das er auf der Messe mit attraktivem Schwarz- Weiß-Bild emotional präsentierte. Das Thema umfasse Stauden mit „Wildstauden-ähnlichem Charakter“ erklärte Nicole Klattenhoff. „Es sind robuste Stauden, langlebig, nur schwach versamend, die auch oft als Bienennährpflanzen dienen.“ Die „Wilden Schönheiten“ beschreibt der Stauden Ring weiter als wärmeliebend, häufig sogar hitzeverträglich. Sie eigneten sich für jeden Garten mit einem sonnigen Standort.

Zu diesem neuen Aktionsthema bieten die acht Stauden Ring-Partnerbetriebe in der Gartensaison 2016 aktuelle Sortimentslisten an. Als Verkaufshilfen stehen die passenden Banner im Format A4 oder A5 und ein Aktionsplakat zur Verfügung.

Aber auch inhaltlich werden Handelsbetriebe unterstützt: In der 12-seitigen Broschüre „Stauden Praxis – Trends und Ideen für den Garten“ greift der Stauden Ring jährlich ein neues Thema auf, das Staudenverkauf und Fachberatung fördert. In diesem Jahr ist es das Thema „Naturnahe Gärten – Biodiversität und Ästhetik vereint“. Hier zeigt der Verbund einmal mehr seine fachliche Kompetenz: Er erklärt die Bedeutung der Biodiversität, des Zusammenspiels von Fauna und Flora, die Sortimentsgruppen und ihre Verwendung und Pflege.

Möglichkeiten für den Handel zur flexiblen, individuellen Sortimentsgestaltung werden verstärkt angeboten, etwa über die Etiketten. Der Stauden Ring bietet jetzt auf seinen neuen Bildetiketten einen Einklinker, der ergänzende Hinweise zur Pflanze gibt („Schnecken-resistent“ oder „Schattenstaude“) – insgesamt „23 Staudenthemen für mehr Kaufimpulse“. So könne der Handel in Aktionswochen die Themen schnell zusammenstellen und gezielt präsentieren. Der Kunde erhalte wertvolle Information für die Verwendung; weitere Tipps geben Piktogramme auf der Rückseite.

„Allwetterpflanzen“
Große Hitze, Trockenheit oder viel Regen... den Ansprüchen an extreme Wetterphasen sollen Allwetterstauden gerecht werden. Das neue Thema vom Stauden Forum erklärte Wolfgang Siebler (Schwarmstedt) in Essen. 100 Artikel umfasse jetzt das Sortiment; ausgewählt wurden Stauden, die robust, widerstandsfähig gegenüber Krankheiten und winterhart sind und auch Trockenheitsphasen überstehen. „Sie kommen im Frühjahr und Herbst auch einmal 14 Tage ohne Regen aus. Um Trockenheit im Sommer zu überstehen, müssen sie gut eingewurzelt sein“, gibt Siebler zu bedenken. Und vor dem Urlaub müssen sie gut gegossen werden. bim


Den ganzen Artikel sowie viele weitere und interessante Nachrichten finden und lesen Sie in Ausgabe 03/2016 Deutsche Baumschule.