ekaflor erreicht erstmals die 45-Millionen-Euro-Marke

Veröffentlichungsdatum: , Daniela Sickinger / TASPO Online

ekflor-Geschäftsführer Gerhard Twiling (hinten rechts) präsentierte in Nürnberg den Geschäftsbericht 2021. Foto: ekaflor

Rekordergebnisse für das Geschäftsjahr 2021 meldet die ekaflor. Erstmals konnte die Marke von 45 Millionen Euro erreicht werden, wie auf der Jahreshauptversammlung des Einkaufs- und Marketingverbunds für Gärtner und Floristen bekannt gegeben wurde. Auch über Zukunftspläne wurde berichtet.

Ergebnis kann Rekordjahr 2020 noch toppen

Nachdem die Jahreshauptversammlung 2021 Corona-bedingt noch als Hybridveranstaltung stattgefunden hatte, konnten ekaflor-Geschäftsführer Gerhard Twiling und der Aufsichtsrat des Einkaufs- und Marketingverbunds in diesem Jahr die Teilnehmer wieder persönlich begrüßen. Auf dem Gelände des Tiergarten Nürnberg wurden am 19. Juli laut ekaflor zunächst die Kosten, Investitionen und Umsatzzahlen des vergangenen Geschäftsjahrs kommuniziert, wonach das Unternehmen ein „hervorragendes Ergebnis“ erzielen konnte, das selbst das Rekordjahr 2020 noch übertreffe. „Erstmals in der Geschichte der ekaflor wurde die Marke von 45 Millionen Euro erreicht“, so Twiling. „Im Vergleich zum Vorjahr ergab dies ein Plus von 11,29 Prozent der über die Zentralregulierung abgewickelten Umsätze.“ Zurückzuführen sei dieses laut Twiling „sehr starke Ergebnis“ – trotz gestiegener Provisionserlöse und diesmal eher zurückhaltender Investitionen – auf die positive Entwicklung der Branche durch die Corona-Pandemie, was die Einkaufsquote der Mitgliedsbetriebe noch einmal erhöht habe.

Mitgliederzahlen auf konstant hohem Niveau

Für Zufriedenheit sorgte außerdem das laut ekaflor konstant hohe Niveau der Mitgliederzahlen, was als gutes Zeichen für eine hohe Stabilität zu werten sei. 432 Mitglieder zählte der Einkaufs- und Marketingverbund für Gärtner und Floristen demnach zum Jahresende 2021, zudem hätten sich im laufenden Jahr bereits zehn weitere Unternehmen für eine Mitgliedschaft in der ekaflor entschieden. Das seien deutlich mehr, als Mitglieder – meist aufgrund altersbedingter Geschäftsaufgabe – gekündigt hätten. „Das stimmt uns und unser Team zuversichtlich“, so Twiling.

Beratungsangebot künftig auch für Nichtmitglieder zugänglich

Dieser positiven Entwicklung nicht folgen konnte die ekaflor-Tochter eka – die Berater GmbH, da die pandemiebedingten Einschränkungen im vergangenen Jahr deutlich weniger Präsenzschulungen und -Seminare zur Folge hatten. Auch die dafür als Ersatz angebotenen Web-Seminare hätten diese Einbußen nicht vollumfänglich auffangen können, wie auf der Jahreshauptversammlung erklärt wurde. Ebenso habe sich die Neuregelung der BAFA-Förderung laut der ekaflor als „Erfolgshindernis“ herausgestellt, wenngleich das Ergebnis der Beratungsfirma aufgrund des Erfagruppen-Angebots und der digitalen Treffen nach Steuern dennoch minimal über dem Vorjahresniveau gelegen habe. „Als Lösung planen wir derzeit, unsere Gruppen und Angebote auch für Nichtmitglieder zu öffnen“, führte Twiling, der auch Geschäftsführer von eka – die Berater GmbH ist – dazu aus. Nichtmitglieder würden für die Beratungsdienstleistung einen etwas höheren Betrag als Mitglieder investieren, würden dann aber auch von dem reichhaltigen Beratungsspektrum profitieren, wie Twiling betonte.

Künftige Pläne und Herausforderungen

„Unsere diesjährige Hauptversammlung war sehr harmonisch und von Konsens geprägt. Und natürlich freuten sich die Anwesenden über die überaus zufriedenstellenden Ergebnisse ‚ihrer‘ ekaflor in den letzten beiden Jahren“, so Twiling. Der Blick in die Zukunft sei dennoch nicht ganz sorgenfrei, denn die Energieversorgung sei derzeit nicht sichergestellt, zudem gebe es Lieferengpässe in vielen Bereichen. Und eine weitere Coronawelle könnte wieder einschränkende Maßnahmen fordern, wie Twiling zu bedenken gab. „Trotzdem wollen wir uns gemeinsam und auf Augenhöhe mit unseren Mitgliedern den kommenden Zeiten stellen. Vor allem werden wir den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern im Gegenteil denkbare Szenarien und Lösungen entwickeln.“ Bereits in Kürze soll beispielsweise der ekaflor-Webshop an den Start gehen, wo Mitglieder des Einkaufsverbunds unter anderem Spezialangebote der Partnerlieferanten und Marketingaktionen bestellen könnten. Das Angebot im Webshop soll laut ekaflor ständig ausgebaut werden.

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