ENA: Xylella erfordert höchste Aufmerksamkeit

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Xylella fastidiosa an Oleander. Foto: www.smul.sachsen.de

Die Baumschulbranche ist wegen des Quarantäneschädigers Xylella fastidiosa in höchster Alarmbereitschaft. Es geht vor allem um die Frage, wie das Feuerbakterium räumlich einzugrenzen und vor allem zu bekämpfen ist.

Hierzu bedürfe es grundlegender Untersuchungen und Maßnahmen auf europäischer Ebene, die auch die Erfahrungen mittelamerikanischer Länder einbeziehen, so der BdB auf seiner Internetseite.

Die EU hat hierzu eine interdisziplinäre Forschungsstrategie aufgelegt, an der sich europäische und amerikanische Behörden beteiligen. Auch der Europäische Baumschulverband (ENA) ist Teil dieses Forschungsprojekts. So könne die ENA die Erfahrungen der Wirtschaft und die Interessen der europäischen Unternehmen in das Projekt einbringen. Dabei gehe es nicht nur um Krankheitssymptome und geeignete Hygienemaßnahmen in den Betrieben, sondern auch darum, die wirtschaftlichen Folgen von Xylella aufzuzeigen und zu helfen, diese zu minimieren. Zu diesen Fragen hat sich verbandsintern eine Xylella-Arbeitsgruppe gegründet, an der auch BdB-Hauptgeschäftsführer Markus Guhl beteiligt ist. bdb/db

Mehr zu Xylella erfahren Sie auch im Heft der Deutschen Baumschule Ausgabe 05/2017.


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