Grüne Branche

Endspurt Landesgartenschau Deggendorf 2014

Umweltminister Huber auf Stipvisite
Am 28. März 2014 hat sich der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Dr. Marcel Huber von den letzten Arbeiten auf dem Landesgartenschaugelände überzeugt. Bei strahlendem Sonnenschein, wie es sich für einen Besuch auf der Landesgartenschau Deggendorf 2014 gehört, stellten Deggendorfs Oberbürgermeister Dr. Christian Moser, Roland Albert, Planer Axel Klapka von k1 Berlin und die Verantwortlichen der Landesgartenschau das Gelände bei einem Rundgang über das 17 Hektar große Gelände vor.

Vor allem vom umgesetzten Konzept der Verbindung der Gemeindeteile durch die neue Donaubrücke zeigte sich der Umweltminister beeindruckt: „Wenn man sich vorstellt, dass noch letztes Jahr hier viele Menschen von einer Katastrophe betroffen waren und ich genau hier jetzt wieder stehe und sehe was nun für die Bürger Deggendorfs entstanden ist, das bewegt mich sehr.“
 
Derzeit herrscht noch reges Treiben auf dem Gelände. Die baulichen Maßnahmen sind nahezu fertiggestellt. Allerorts ist man mit den Endfertigungsarbeiten beschäftigt und dem Gelände wird der letzte Feinschliff verliehen. Der Zeitplan ist voll im Rahmen.
 
Auf dem Vorplatz Ackerloh konzentrieren sich die letzten Arbeiten hauptsächlich auf den Aufbau der Hauptbühne mit Umkleiden und Technik. Die Pagodenzelte für den Gartenmarkt werden Mitte April aufgebaut und direkt im Anschluss von den Händlern eingerichtet. Der „Große Zwerg“ aus PET-Flaschen und der Glaskubus werden ebenfalls Mitte April installiert.
 
In den Deichgärten stehen die Pflasterarbeiten und die Fertigstellung des Spielplatzes „Donauspiel“ auf dem Bauzeitenplan. Mitte April ist auch der neue Bahnübergang fertig, der das letzte Teilstück in der neuen Achse zwischen Hochschule und der neuen Eisenbahnunterführung bildet. Direkt im Anschluss werden die beiden Pavillons des Umweltministeriums errichtet, die Ausstellung „Donau. Mensch. Natur“ aufgebaut und mit den Außenelementen des Wasserwirtschaftsamtes ergänzt. Die erste Aprilwoche ist aus gärtnerischer Sicht der richtige Zeitpunkt, um den Frühjahrsflor zu pflanzen. Erst unmittelbar danach können die Glasobjekte der Glasschaffenden aus dem Bayerischen Wald in die Blütenwelle integriert werden.
 
Das Gleisdreieck mit dem Landkreispavillon ist bis auf kleine Arbeiten und den Bau des begehbaren Luftbildes fertiggestellt. Im Donaupark hat der Donaustrand nun ein 200 Quadratmeter großes Holzdeck, die Strandbar wird rechtzeitig aufgestellt.
 
Bei den meisten Beiträgen sind nur noch Endfertigungsarbeiten zu verrichten und das Podest, auf dem die mongolische Jurte für das Kinder-Mitmachprogramm steht, ist für den Aufbau des Zeltes bereit.
 
In den Fischergärten sind noch Kleinigkeiten an den Themengärten fertig zu stellen. Die Wechselbepflanzung erfolgt auch hier in der ersten Aprilwoche. Der Großteil der Beiträge steht kurz vor der Fertigstellung. Einige Pflanzen kommen erst knapp vor Eröffnung. Das betrifft zum Beispiel den Beitrag „Gemüse- und Gewürzkräuter für Genießer“. Da zum Stichtag das Gemüsebeet präsentabel sein soll, werden schon jetzt die Gemüsepflänzchen in den Gewächshäusern der Gärtnerei vorgezogen.
Die Aufstellung der Grabmäler und Skulpturen aus Stein und Metall erfolgen nach und nach, so dass hier die Bepflanzung der Mustergräber vorausschauend um Ostern herum geplant wurde.
Der Aufbau der Ausstellung „Die Donau – Naturjuwel mit Tradition“ läuft gerade an – was weitgehend für alle Ausstellungen zutrifft.
 
Im Stadthallenpark erfolgt die restliche Bepflanzung für die große Farbachse zwischen Stadthalle und Bogenbachdamm in der ersten Aprilwoche. Die hölzerne Nachbildung der Grotte von Schloss Neuburg wird im Laufe der kommenden Woche aufgebaut. Die Stadthalle II steht ab sofort als Blumenhalle zur Verfügung. Die ersten raumteilenden Elemente können zügig verbaut werden.
 
Natürlich laufen parallel Arbeiten im Hintergrund, die weder Ausstellungsbeiträge noch bauliche Maßnahmen betreffen. Bis zur  Eröffnung wird das Leitsystem stehen, die Infotafeln der 82 Beiträge, Pflanzetiketten und Baumpatenschilder werden installiert sein. Kurz vor Eröffnung werden mobile Elemente wie Liegen, Schirme und Stühle harmonisch in das Gelände eingefügt.
 
Eine punktgenaue Fertigstellung ist gelungen, wenn der letzte Gärtner oder Handwerker das Gelände genau dann verlässt, wenn der erste Besucher es betritt.

www.donaugartenschau.de