Grüne Branche

Ereignisreiches Jahr 2009 für die deutschen Baumschulen

Im Vergleich zur BdB-Wintertagung vor einem Jahr war diesmal die Stimmung in Goslar deutlich entspannter. Schließlich sind einige Themen von größerer Bedeutung, wie die nun umgesetzte neue Beitragsordnung des Verbandes nicht mehr auf der Tagesordnung. Beendet ist beispielsweise auch die Unsicherheit über die Neubesetzung der Position des Hauptgeschäftsführers. Als solcher wurde nun Markus Guhl, zuvor Bundesgeschäftsführer des Bundesverbandes der Dienstleistungswirtschaft (BDWi), vorgestellt.

Der strittige Dauerbrenner autochthone/gebietsheimische Gehölze ist dagegen auf einer neuen Ebene angelangt. Denn das neue Bundesnaturschutzrecht ist inzwischen als Gesetz verabschiedet. Doch für den BdB sind die für ihn wichtigen Passagen leider sehr ungünstig ausgefallen. Die Anzeichen, dass das Gesetz auf politischem Weg doch noch gekippt oder korrigiert werden könnte, schwinden, weshalb nun eine möglichst praktikable Umsetzung im Vordergrund stehen dürfte. Weitere Gespräche des BdB mit politischen Stellen und Vertretern laufen jedenfalls oder sind geplant. Im Verband wiederum ist eine verbandsinterne Arbeitsgruppe zum Thema als neue Gesprächsebene für die verschiedenen Positionen entstanden.

Weiter fort schreitet auch die Modernisierung der Strukturen im Verband mit dem diskutierten Drei-Säulen-Modell: Produktion, Großhandel, Einzelhandel. Einzelnen Fachausschüssen war allerdings noch unklar, wo ihr Aufgabenfeld künftig aufgehoben ist. Weitere Informationen insbesondere zum Stand der Diskussion um das neues Bundesnaturschutzrecht finden sich in der aktuellen TASPO.