Grüne Branche

Erinnerungsgarten in Lüneburg eröffnet

Auf dem Waldfriedhof Lüneburg entsteht ein neues Grabfeld mit Dauergrabpflege Am 21. August 2011 wurde auf dem Waldfriedhof Lüneburg im Rahmen einer Feier zum 50-jährigen Bestehen des Friedhofs der Erinnerungsgarten eröffnet.

In der aufwendig gestalteten Anlage wurden verschiedene Grabtypen integriert.Werkfoto

, sondern auch ein wichtiger Ort der Trauerbewältigung. Hierzu gehört auch das Mitbringen von Blumen als Zeichen der unendlichen Liebe“, weiß Friedhofsgärtner Kadir Cetintas vom Blumenhaus Lüneburg zu berichten. „Auch das Innehalten am Grab ist wichtig“, fährt er fort. Gemeinsam mit der Hansestadt Lüneburg und weiteren vier Steinmetzbetrieben aus der Region hat er den Erinnerungsgarten ins Leben gerufen. Bei dieser Art der Ruhegemeinschaft wird jedes Grab in dem Erinnerungsgarten durch den Friedhofsgärtner gepflegt. Somit werden die Angehörigen von der Grabpflege entlastet und können sicher sein, dass ihre und die Nachbargrabstätten stets gepflegt sind. Geregelt wird alles in einem Dauergrabpflege-Vertrag mit der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Niedersachsen/Sachsen-Anhalt GmbH. In diesem Vertrag sind auch bereits die Steinmetzarbeiten wie Grabmal und Inschrift aufgenommen. Namenlose Grabstätten gibt es im Erinnerungsgarten nicht. Insgesamt werden drei Grabarten angeboten, zum einen das Urnenwahlgrab, indem bis zu zwei Urnen bestattet werden können, sowie das einstellige oder zweistellige Erdwahlgrab für eine oder zwei Sargbeisetzungen. Alle Grabarten liegen an harmonisch geschwungenen Wegen in einer aufwendig gestalteten Gesamtanlage, in der auch Kunstgegenstände integriert wurden. Eine Sitzbank lädt zum Verweilen im Erinnerungsgarten ein. Die Kosten der Grabpflege für ein Urnenwahlgrab betragen 3.675 Euro. In diesem Preis enthalten ist die 20-jährige Pflege und Bepflanzung der Grabstätte. Die Grabpflegearbeiten werden regelmäßig von der Treuhandstelle kontrolliert.