Grüne Branche

Erinnerungsstätte „Seefrieden“ in Wilhelmshaven eingeweiht

Im Beisein von rund 100 geladenen Gästen eröffnete Oberbürgermeister Eberhard Menzel am 23. August 2011 am Rüstringer Berg in Wilhelmshaven die neu geschaffene Erinnerungsstätte „Seefrieden“.

Ende August wurde die Gedenkstätte für Seebestattete in Wilhelmshaven eingeweiht. Foto: TBW

Die Gräber auf unseren Friedhöfen erfüllen für die Hinterbliebenen stets auch den Zweck, dass sie eine Stätte des Gedenkens sind, wo sich die Angehörigen ihrer Verstorbenen erinnern können. Für alle, deren Verstorbene seebestattet wurden, ist es oft ein großes Manko, dass sie keinen festen Ort der Trauer haben, wie von namhaften Vertretern der beiden großen Konfessionen immer wieder beklagt wird.

Als erster erkannte das Urgestein unter den Seebestattungsreedern, Kapitän Horst Hahn aus Hamburg dieses Manko. Am Brodtener Ufer bei Travemünde ließ er bereits vor Jahren einen großen Monolith als Gedenkstein errichten für die Verstorbenen, deren Urne auf See beigesetzt wurde. Versierte Seebestatter helfen den Hinterbliebenen bei ihrer Trauerarbeit mit jährlichen Gedächtnisfahrten zu den Beisetzungsstellen. Mehr dazu in der Oktober-Ausgabe der Friedhofskultur ab Seite 12.