Grüne Branche

Erlebnispark Emsflower wird zum touristischen Magneten

Ein schmuddelig nass-kalter Tag Ende Mai. Doch 50 bis 60 Pkw stehen immer auf dem regenglänzenden Parkplatz, zwei Reisebusse am Rande. Ziel der Ausflügler: der Erlebnispark Emsflower.

Viel erwartet sie dort am Rande des Städtchens Emsbüren, die Zierpflanzen-Produktion von Benni Kuipers, Schaugewächshauser, ein Kakteen- und ein Tropengarten, Direktvermarktung und Gastronomie-Angebote. Noch sind nicht alle Bereiche bis ins letzte Detail fertiggestellt, doch schon jetzt ist er zufrieden mit dem bisherigen Ergebnis. Seit 18. März ist der Erlebnispark für die Besucher geöffnet. "An manchen Wochenenden waren schon bis zu 5000 Leute hier", sagt er, "dabei haben wir noch gar nicht mit großartiger Werbung begonnen." An 363 Tagen im Jahr ist der Erlebnispark geöffnet. 1500 Besucher an jeden Tag, das wäre gut, freut sich Kuipers. Da er vor allem auf Busreisende und Touristengruppen setzt, auf Tagesausflügler, die auch weitere Ziele im Emsland besuchen wollen, arbeitet er sehr eng mit der Touristik-Gesellschaft VVV Emsbüren zusammen. So empfangen auch zwei Mitarbeiterinnen der Touristik-Gesellschaft die Besucher an der Rezeption im großzügigen Entrée der Emsflower. Bis zu 28 eigens fachlich geschulte Gästeführer stehen für Gruppen-Führungen das ganze Jahr über bereit. Gerade auch auf die fachliche Information legt Kuipers sehr viel wert.