Grüne Branche

Erster CMA-Geschäftsbericht liegt vor

Die Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) hat am 5. September in Bonn ihren Geschäftsbericht 2007 vorgelegt. Dieser erste Geschäftsbericht ist ein wesentlicher Bestandteil des Reformpaketes zur Neuausrichtung der CMA. Damit reagiert die Marketing-Gesellschaft auf die oft geforderte Transparenz von Seiten des Gartenbaus und der Landwirtschaft. "Der Geschäftsbericht 2007 blickt sowohl auf das Geleistete als auch in die Zukunft des Unternehmens. Wir berichten, welche Aktivitäten wir zum Nutzen der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft unternommen haben", erläutert Geschäftsführer Markus Kraus. Dabei liegt der Schwerpunkt eindeutig auf der Absatzförderung von Lebensmitteln. Beim Marketing für Blumen, Zierpflanzen und Baumschulerzeugnisse setzt die CMA darauf, das gute Image der gartenbaulichen Erzeugnisse zu verbessern und den Absatz zu erhöhen. Mit Hilfe intensiver Öffentlichkeitsarbeit, Medienkooperationen und verstärkter Internetnutzung warb die CMA für die besondere Qualität, Frische und Vielfalt gärtnerischer Produkte. Von den zweckgebundenen Zuwendungen für Marketing-Sonderprogramme der EU-Kommission von insgesamt 8,5 Millionen Euro wurden in 2007 im Sektor Blumen 0,9 Millionen Euro für Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen verwendet. Der CMA-Geschäftsbericht 2007 kann unter www.cma-marketing.de heruntergeladen werden. Die Neuausrichtung der CMA war notwendig geworden, nachdem von einigen Unternehmen die Rechtmäßigkeit der gesetzlichen Beitragspflicht zum Absatzfonds der Land- und Ernährungswirtschaft bezweifelt wurde. Aus diesem Absatzfonds wird auch die CMA finanziert. Am 17. September findet die mündliche Verhandlung zum Absatzfonds beim Bundesverfassungsgericht statt.