Grüne Branche

Erster Spargel aus heimischem Anbau

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Die Spargelsaison nimmt Fahrt auf. In einem Gewächshaus am Niederrhein wurde bereits der erste Spargel gestochen, wie der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn meldet. Zum Anfang der Saison fallen die Erntemengen allerdings noch gering aus.

Der erste Schritt in die neue Spargelsaison ist gemacht, die Ernte am Niederrhein hat begonnen. Foto: Sabine Weis

Spargel: Mildere Temperaturen fördern Erntemenge

Mit den milderen Temperaturen, die das Frühjahr bringen wird, steigt auch die geerntete Menge an Spargel. Das Spargelstechen startet auf den beheizten Feldern, dann folgen die Sorten im Folientunnel, Minitunnel und zuletzt die mit Folie abgedeckten Felder.

Rund 1.000 Hektar Fläche stehen für den Anbau zur Verfügung. Traditionell liegen die spargelreichen Gebiete im Rheinland in den Kreisen Kleve und Viersen, dem Rhein-Kreis Neuss und dem Rhein-Sieg-Kreis. Die Spargelerzeuger hoffen darauf, möglichst frühzeitig die Erntemengen steigern zu können, sind hier allerdings auf den Witterungsverlauf angewiesen.

Auch in Baden wird der erste Spargel gestochen

Ebenfalls begonnen hat die Spargelsaison in Baden. Wie die Obst- und Gemüse-Absatzgenossenschaft (OGA) Nordbaden mitteilt, ist seit Ende vergangener Woche der erste badische Spargel aus speziellen Sonnentunneln auf dem Markt. Noch früher wurde Spargel von beheizten Anbauflächen in Bruchsal vermarktet.

Im vergangenen Jahr hatte die OGA Nordbaden insgesamt 5.700 Tonnen Spargel vermarktet und war damit nach eigenen Angaben der mengenmäßig größte Anbieter von deutschem Spargel innerhalb der heimischen Erzeugerorganisationen. In der gesamten Bundesrepublik wurden 2015 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 112.000 Tonnen Spargel auf einer Fläche von rund 21.000 Hektar geerntet. Das Ende der Spargelsaison markiert der 24. Juni.