Grüne Branche

Erstes gemeinames Treffen der Landesverbände in NRW: Vernetzt, innovativ und stark

Zum ersten Mal gemeinsam tagten die beiden Gartenbauverbände in Nordrhein-Westfalen (NRW) am 7. November in Bochum. Der Vormittag war den getrennten Versammlungen, vielmehr den Delegierten im Landesverband Gartenbau Rheinland sowie den Mitgliedern des Landesverbandes Gartenbau Westfalen-Lippe vorbehalten. Gemeinsam ging es am Nachmittag weiter, um die Zukunft im Gartenbau NRW zu besprechen und wie sich die Landespolitik dazu stellt. 

Die Präsidenten flankiert von ihren Geschäftsführern (v. l.): Dr. Jürgen Winkelmann, Helmut Rüskamp, Heinrich Hiep, Günter Beyer. Foto: Gabriele Friedrich

Das Motto der Tagung lautete „Gartenbau in NRW. Vernetzt – Innovativ – Stark“. Bereits auf mehreren Ebenen arbeiten die Fachgruppen und Fachverbände schon zusammen. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe Verbändekooperation arbeitet seit zwei Jahren an der Realisierung eines zukünftigen Wirtschaftsverbandes Gartenbau NRW. Dies geht Schritt für Schritt voran, und eine weitere Etappe war jetzt der gemeinsame Nachmittag.

„Wir verfolgen das Ziel eines gemeinsamen Verbandes, um noch effektiver für unsere Mitglieder da zu sein“, betonte Helmut Rüskamp, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Westfalen-Lippe. Es habe die Arbeitsgruppe Verbändekooperation mit einer gemeinsamen Beitragsordnung und dem Vorschlag einer künftigen gemeinsamen Satzung bereits viel Arbeit geleistet. Nun müssten die künftigen Aufgaben eines gemeinsamen Verbandes und damit zusammenhängend die entsprechende Personalstruktur entwickelt werden.

Die Arbeitsgruppe werde jetzt zeitnah Vorschläge erarbeiten. Beschlossen wurden bereits die Herausgabe einer gemeinsamen Verbandszeitung ab April sowie ein einheitlicher Internetauftritt.

Auch Heinrich Hiep, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Rheinland, unterstrich, wie gut die Arbeitsgruppe Verbändekooperation vorankomme. Vorhandene Synergien würden bereits genutzt, um immer wieder zu signalisieren: „Wir meinen es wirklich ernst.“ Auch die gemeinsame Veranstaltung in Bochum würde dies unterstreichen. Einen echten ersten NRW-Gartenbautag werde es dann mit der Verschmelzung und mit einem neuen Konzept geben.

Es werde jedoch kein Druck bei diesem Prozess aufgebaut, daher gäbe es auch keine Zeitschiene, sagten sie. „Wir wollen nicht mit ungeklärten Problemen in eine gemeinsame Zukunft starten. Alles muss vorher gelöst sein, bevor wir zu einem gemeinsamen NRW-Verband kommen.“ (fri)

Mehr zum ersten gemeinsamen Treffen der beiden nordrhein-westfälischen Gartenbauverbände lesen Sie in der aktuellen TASPO 46/13.