Grüne Branche

Es gibt viel zu tun

Wintertagung des BdB-Landesverbandes Hannover
Trotz starker Schneefälle kamen am 16. Januar knapp 20 Teilnehmer zur diesjährigen Wintertagung des BdB-Landesverbandes (LV) Hannover nach Hannover-Ahlem, um über aktuelle Themen zu diskutieren. Das interessante Vortragsprogramm lieferte viele Anregungen für die tägliche Berufspraxis.

Hans-Olaf Schröder (li.) und Markus Guhl bei der Tagung des LV Hannover.

Hannover geht nicht mit dem LV Schleswig-Holstein zusammen“, stellte Hans-Olaf Schröder (Thedinghausen), Erster Vorsitzender des LV Hannover, gleich zu Beginn klar. Es habe im vergangenen Jahr zwar „lockere Gespräche“ gegeben, um Kooperationsmöglichkeiten auszuloten, doch gebe es derzeit für eine Fusion zu einer Art „Nordverband“ zu viele Unterschiede.
Die grundsätzliche Frage nach einer Strukturrefom im BdB stehe aber weiter im Raum. Schröder wünschte sich, einmal mit allen Mitgliedern seines LV ganz offen über ihre Erwartungen an einen LV zu diskutieren. „Ich wüsste gerne, wie sich jeder die Zukunft eines LV und auch des BdB vorstellt.“

Der Vorsitzende zog ein positives Fazit der BdB-Wintertagung in Goslar. Er ermunterte die Mitglieder des LV Hannover, zahlreich nach Goslar zu kommen und sich auch in der Ausschussarbeit des BdB einzubringen. Er bekräftigte die Bedeutung der BdB-Imagekampagne auch für das „Leuchtturmthema“ Ausbildung (siehe Deutsche Baumschule Ausgabe 02/ 2013) und begrüßte die verschiedenen Ansätze, um den Beruf des Baumschulgärtners bekannter zu machen. „Wir müssen dabei aber emotionaler rüberkommen“, forderte er.
Zustimmend äußerte sich Schröder zur Neuordnung der Anerkennung zur Deutschen Markenbaumschule nach GlobalG.A.P. Dies biete die Chance, systematisch vieles auf die Reihe zu bringen, was man ohnehin schon wusste oder gemacht hat. „Ich sehe das auch für mich als Herausforderung, den Betrieb so zu gestalten, wie es sein sollte.“

Weitere Informationen zur Tagung lesen Sie in der Ausgabe 03/ 2013 Deutsche Baumschule.