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Eschentriebsterben: Kann ein Virus die Eschen retten?

Das Triebsterben der Esche lässt sich noch nicht wirksam bekämpfen. Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in der Schweiz verfolgt gemeinsam mit dem Nature Research Centre in Vilnius (Litauen) jedoch nach eigenen Angaben eine heiße Spur.

Die Forschenden haben in mehreren Pilzproben aus Litauen und der Schweiz einen Virus nachweisen können, der das Potenzial haben könnte, den Erregerpilz des Eschentriebsterbens in Schach zu halten.

Derzeit laufen Versuche, in denen die Forschenden die genetische Vielfalt des Virus untersuchen und testen, wie stark dieser die Entwicklung des Pilzes eindämmen kann. Als mittelfristiges Ziel wollen die beiden Forschungsgruppen eine Methode entwickeln, mit der sie das Eschentriebsterben biologisch bekämpfen können. (ts)

Mehr unter www.wsl.ch/medien/news/eschentriebsterben_2014/index_DE