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Eschentriebsterben quert Alpenhauptkamm

Das von einem aus Ostasien stammenden pilzlichen Erreger verursachte Eschentriebsterben hat sich laut Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) 2013 auch in der Schweiz weiter ausgebreitet sowie verstärkt und nun auch den Alpenhauptkamm überwunden.

Diese vom Eschentriebsterben befallene Esche weist ein markantes Zweigsterben auf. Foto: WSL

Der Erreger habe jetzt den Sprung ins Tessin geschafft. Auch die Seitentäler Graubündens und der Voralpen sowie die Romandie bis Genf seien davon betroffen. Dies zeigten aktuelle Auswertungen der WSL.

Bis heute wurde die Krankheit in der Schweiz ausschließlich an der Gemeinen Esche (Fraxinus excelsior) festgestellt, dem nach der Buche zweithäufigsten Laubbaum. (ts)