Grüne Branche

Euroflora 2006 mit Hauptthema Wasser

Die Euroflora 2006, die Internationale Blumen- und Zierpflanzenausstellung, präsentiert dem Besucher vom 21. April bis 1. Mai in Genua (Italien) unter anderem Pflanzen und Blumen aus aller Welt.

Insgesamt sind 756 technische und ästhetische Wettbewerbe geplant, bei denen Neuheiten auf den Gebieten der Bewässerung und Wartung vorgestellt werden. Weiterhin gibt es einen Sonderabschnitt "Traumgärten, wo die Kreativität und Fantasie erlesener italienischer und ausländischer Gartenbauarchitekten zum Ausdruck kommen.

Die Euroflora 2006 präsentiert unter anderem besonders seltene Pflanzen- und Blumenexemplare aus der ganzen Welt, die in den Hallen und im Freien des Messegeländes zur Geltung kommen. 150000 Quadratmeter der Ausstellungsfläche - direkt aufs Meer hinausgehend - wurde in einen Garten verwandelt. Das Wasser wird das Hauptthema der neunten Veranstaltung sein: sich bewegendes Wasser durch Wasserfälle, -Spiele und -Brunnen, aber auch Wasser als Verbindungsweg durch welchen sich neue Pflanzenarten verbreitet haben.

Das Meer ist eine der Neuigkeiten der Euroflora. Die Rekonstruktion eines "old America"-Hafens wird laut Veranstalter das ideale Bühnenbild sein, um die Geschichte der Gewürze, Kräuter und Früchte, die im Laufe der Jahrhunderte aus den vier Himmelsrichtungen nach Europa gelangt sind, zu veranschaulichen. Tee- Kaffee- und Kakaopflanzen, Dattel- und Bananenbäume werden in ein schon an Pflanzenarten reiches Panorama eintreten: von der alpinen Flora zu der üppigen Tropenvegetation, an "monumentale" Zitronenpflanzen und botanische Raritäten vorbei.

Große Wasserstrahlen sollen abstrakte Szenerien in ständiger Bewegung bilden und die Sporthalle, die große runde Eingangshalle, charakterisieren. Auf der Nordtreppe, von einer Reihe von halbrunden Terrassen aus, sollen bis zur Decke empor gehende Strahlen den wechselreichen Hintergrund für Zitronenexemplare bilden und in einem 25 Meter hohen Wasserfall zusammenfließen. Auf der gegenüberliegenden Treppe steigt eine Wasserwand fast bis zur Decke empor, welche eine wechselnde Fläche als Hintergrund für eine große Azaleenkomposition kreieren soll, die den Mittelpunkt der Sporthalle darstellen werde. Das Atrium von Halle C werde in eine Farngalerie verwandelt, ein tropischer Weg werde von Wasserfällen in mehrfachen Abstürzen überquert, die ihre Quelle im Hallendach haben.