Grüne Branche

European Green City Award: Bewerbungsfrist verlängert

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Zum zweiten Mal überhaupt soll in diesem Jahr der European Green City Award verliehen werden. Die Auszeichnung, die im Rahmen der EU-Kampagne „Mehr grüne Städte für Europa“ stattfindet, kürt Ende des Jahres ein europäisches Projekt. Die Bewerbungsphase wurde laut BdB gerade um vier Wochen auf den 20. August 2021 verlängert.

Die Bewerbungsfrist zu den European Green City Awards wurde auf den 20. August 2021 verlängert. Foto: ENA/BdB/Graf Luckner

Europäisches Projekt der urbanen Begrünung gesucht

Mit der Verleihung des European Green City Awards soll Ende des Jahres ein europäisches Projekt ausgezeichnet werden, welches Vorteile urbaner Begrünung optimal nutzt. Der Wettbewerb richte sich an sämtliche europäische Städte, Gemeinden, Landschaftsarchitekturbüros, Planer, Bauträger und weitere Akteure der urbanen Stadtbegrünung. Beworben werden kann sich mit sämtlichen Projekten, die urbane Räume grüner, lebenswerter und nachhaltiger machen. Das Spektrum reicht dabei von Schulgeländen, über renaturierte Gewerbegebiete, Stadtparks und Krankenhäuser bis hin zu neuen Wohnquartieren.

Vielfältige Möglichkeiten der Bewerbung

Die Möglichkeiten einer Bewerbung sind schier grenzenlos. Die Projekte müssen lediglich durch eine Innen- oder Außenbegrünung Mensch und Umwelt einen echten Mehrwert schaffen. Dazu gehören neben einem Beitrag zum Erhalt der Biodiversität, auch die Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden der Bevölkerung oder zu Aspekten von Umweltgerechtigkeit und Klimaschutz beitragen. Die teilnehmenden Projekte haben idealerweise „Nachahmerwirkung“, weil sie z. B. verhältnismäßig einfach reproduzierbar sind und über das Potenzial verfügen, neue grüne Infrastrukturprojekte anzustoßen.

Bewerbungsfrist am 20. August 2021

Wie der Bund deutscher Baumschulen (BdB) als deutscher Vertreter der Initiative „Mehr grüne Städte für Europa“ jetzt bekannt gab, wurde die Bewerbungsfrist zum European Green City Award vom 23. Juli auf den 20. August 2021 verlängert. Nach Ende der neuen Bewerbungsfrist wird von jedem teilnehmenden Land jeweils ein nationales Projekt ausgewählt. Dieses wird dann der internationalen Jury, die Mitglieder aus allen beteiligten Ländern beinhaltet, vorgelegt. Die teilnehmenden Projekte selbst müssen demnach aus Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Niederlande, Polen, Portugal, Ungarn oder Schweden stammen und dort angesiedelt sein. Die Jury wählt einen Gewinner aus, der Ende September/ Anfang Oktober bekannt gegeben wird.

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