Grüne Branche

Fachverband Deutscher Floristen trauert um Alfred Voss

Der Fachverband Deutscher Floristen (FDF) und der gärtnerische Berufsstand trauern um Alfred Voss, der am 12. Juni 2013 im Alter von 96 Jahren verstarb. 

Alfred Voss verstarb nach einem langen und erfüllten Leben am 12. Juni 2013 im Alter von 96 Jahren. Foto: FDF

Als Mann der ersten Stunde hatte Voss am 1. April 1947 die Stelle als Geschäftsführer des FDF, Landesverband Nordrhein-Westfalen angetreten. Dank seiner Mitarbeit gelang es, ab den 1950er Jahren in relativ kurzer Zeit eine schlagkräftige Berufsvertretung aufzubauen, sowohl in Nordrhein-Westfalen als auch im Bund. Vieles von dem, was den Verband bis heute prägt, trägt seine Handschrift und ist sein Verdienst.

Fast die Hälfte seines langen Lebens war Alfred Voss für den Verband und somit für den Berufsstand tätig: Bis Ende der 1970er Jahre als Geschäftsführer für den Bundes- und Landesverband Nordrhein-Westfalen und die Förderungsgemeinschaft Blumen GmbH sowie zehn Jahre für die europäische Interessenvertretung der Floristen, damals FEUPF, heute florint. Darüber hinaus war er gleichzeitig langjähriger Schriftleiter der Verbandszeitung „florist“.

Für seine Schaffenskraft, sein ungeheures Engagement und die Leidenschaft, mit der er sich der Entwicklung des Berufsstandes widmete, wurde Alfred Voss im Jahr 1980 das Bundesverdienstkreuz sowie im Jahr 1987 die Ernst-Schröder-Medaille des Deutschen Gartenbaues verliehen. Der Generalsekretär des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), Dr. Siegfried Scholz, erinnert sich: „Für alle im Berufsstand war er ein Streiter für die Interessen der Floristen – aber immer in einer fairen und sachlichen Art. So habe ich ihn erlebt.“ (fdf/zvg)